Für Oscar Pistorius (27) kann es derzeit kaum schlimmer kommen. Der Sprint-Star steht gerade vor Gericht, weil er im vergangenen Jahr seine Freundin Reeva Steenkamp (✝29) durch die geschlossene Badezimmertür erschoss. Während Pistorius selbst behauptet, einen Einbrecher vermutet zu haben, plädiert die Staatsanwaltschaft auf vorsätzlichen Mord. Keine leichte Situation für den 27-Jährigen, denn der Prozess zieht sich länger als die angesetzten drei Wochen hin. Zusätzlich muss Pistorius derzeit eine weitere Angelegenheit klären: den Verkauf seines Hauses.

Weil die Kosten des Prozesses Pistorius' Möglichkeiten überschreiten, muss der Sportler jetzt tatsächlich das Haus verkaufen, in dem er vor über einem Jahr seine Lebensgefährtin tötete, berichtet unter anderem The Telegraph. "Es ist notwendig, dass Herr Pistorius das Haus in der Silver Woods Country Estate in Pretoria verkauft, um seine gewaltigen Kosten abdecken zu können", teilte sein Anwalt Brian Webber mit, der zuletzt behauptete, am Tatort sei geschlampt worden. Der plötzliche Verkauf sei auf die Verlängerung des Prozesses und die damit verbundenen überraschend hohen Kosten zurückzuführen. Doch Pistorius könne sowieso nicht mehr in dem Haus wohnen, so sein Anwalt weiter. Zu schlimm sei das, was dort passiert sei. Fragt sich, ob andere Menschen in dem Haus leben möchten, das dermaßen in die Schlagzeilen geriet und mit solch einer schrecklichen Geschichte verbunden bleibt. Der Wert des Hauses wurde auf 330.000 Euro veranschlagt.

Oscar Pistorius im Gerichtssaal in Pretoria, 2016
Getty Images
Oscar Pistorius im Gerichtssaal in Pretoria, 2016


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