Falls die Anschuldigungen tatsächlich stimmen sollten, stünde das Englische Königshaus vor einem riesigen Skandal: Prinz Andrew (54) wird in den USA beschuldigt, gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Jeffrey Epstein (62) vor 14 Jahren die Situation einer damals 17-Jährigen ausgenutzt und sie zum Sex gezwungen zu haben. Während der Bruder von Prinz Charles (66) die Vorwürfe abstreitet, meldet sich nun das vermeintliche Opfer zu Wort.

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Virginia Roberts ist sich sicher, dass es von den Übergriffen auf sie Videos geben müsse, die ihre Sicht der Dinge belegen würden. Denn immerhin seien die Räume, in denen sich die Vorfälle ereignet hatten, videoüberwacht gewesen. In einer eidesstaatlichen Versicherung, die dem Telegraph vorliegt, behauptet die 31-Jährige nun, dass die amerikanische Regierung den Skandal vertuschen wolle: "Meines Wissens nach und nach Gesprächen mit dem FBI bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass die Staatsanwaltschaft über Video- und Fotomaterial verfügt, wie ich als Minderjährige zum Sex mit Epstein und seinen machtvollen Freunden gezwungen wurde." Das Material werde jedoch zurückgehalten, um Epstein und die Beteiligten zu entlasten.

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Da sie ihre Aussage unter Eid gemacht hat, könnte diese Anschuldigung somit durchaus Konsequenzen haben - entweder für Prinz Andrew oder aber für sie selbst.

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