Besser als Spielberg – ein großes Lob für den Club der roten Bänder! Die deutsche Serie ist der Favorit von Albert Espinosa (43), dem Autoren der Romanvorlage. Warum das so ist und wie es ihm heute geht, hat er in einem Interview verraten.

Albert Espinosa in Köln
ActionPress
Albert Espinosa in Köln

Gegenüber Deutschlandfunk zeigte sich Albert Espinosa, der Schriftsteller der CdrB-Romanvorlage, begeistert von der deutschen Serie: "Sie entspricht am meisten dem, was ich erlebt habe", verglich er CdrB mit den Serien, die unter anderem in den USA und Italien produziert wurden. Die US-Version, an der auch Steven Spielberg (69) beteiligt war, wurde nach nur einer Staffel abgesetzt – in Deutschland hingegen gab es Rekord-Einschaltquoten für den Auftakt der zweiten CdrB-Staffel.

"Club der roten Bänder"
VOX / Martin Rottenkolber
"Club der roten Bänder"

Mit 15 Jahren kämpfte Albert Espinosa gegen Knochenkrebs. Sein linkes Bein musste amputiert werden, seither trägt er eine Prothese, die alle fünf Jahre ersetzt werden muss. Im Interview hob er hervor, wie zufrieden er mit seinem aktuellen Modell aus Deutschland ist: "Ich kann zum ersten Mal wieder tanzen." Ein Grund zur Freude für den Spanier, der für sein linkes Bein damals sogar eine Abschiedsparty gefeiert hatte, auf der er ausgelassen mit der Krankenschwester tanzte.

"Club der roten Bänder", 2. Staffel
VOX / Martin Rottenkolber
"Club der roten Bänder", 2. Staffel

Der Krebs habe seine Einstellung zum Leben entscheidend geprägt, erzählte Albert Espinosa: "Wenn man dem Tod so nahe ist, verliert man die Angst davor und lebt ganz im Jetzt. Für mich gibt es nur das Heute, diesen einen Moment." Wie das Leben der CdrB-Charaktere nach den ersten beiden Folgen weitergeht, können die Fans kommenden Montag um 20.15 Uhr auf Vox sehen.

Wie sich CdrB-Star Damian Hardung (18) auf seine Rolle in der Erfolgsserie vorbereitet, erfahrt ihr im folgenden Clip.