15 Jahre lang: Jeffrey Epstein finanzierte Sarah Ferguson

15 Jahre lang: Jeffrey Epstein finanzierte Sarah Ferguson

- Hannah Kändler
Lesezeit: 2 min

Sarah Ferguson (66) soll über 15 Jahre hinweg finanzielle Unterstützung von dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) erhalten haben. Das geht aus einer jüngst aufgetauchten E-Mail hervor, in der Epstein gegenüber einem Freund zugab, die Duchess of York seit 1996 heimlich mit Geld versorgt zu haben – ausgerechnet in dem Jahr, in dem sie sich von Andrew Mountbatten-Windsor (66) scheiden ließ. Die brisante Enthüllung legt nahe, dass die finanzielle Hilfe weit über die rund 17.150 Euro hinausging, die Sarah öffentlich bereits als von Epstein angenommene Summe eingeräumt hatte. Veröffentlichte E-Mails zeigen zudem, dass die zweifache Mutter über Jahre hinweg in regem Austausch mit dem Finanzier stand und ihn wiederholt um Geld zur Begleichung ihrer Schulden bat, so Bunte.

In einem Schriftverkehr bezeichnete Sarah Jeffrey sogar als einen "großzügigen und überaus guten Freund". Doch im März 2011 änderte sie in einem Interview mit London Evening Standard ihre Haltung und erklärte, die Annahme des Geldes sei ein "riesiger Fehler" gewesen. Diese öffentliche Distanzierung sorgte bei Epstein für Verärgerung. In einer E-Mail an einen Freund schrieb er damals: "Die Herzogin, die ich 15 Jahre lang finanziell unterstützt habe, sagte, sie wolle nichts mehr mit einem Pädophilen und Kinderschänder zu tun haben." Gleichzeitig betonte er, dass Andrew weiterhin an seiner Seite stehe.

Die neuen Enthüllungen reihen sich in eine Serie von Skandalen rund um die Verbindungen der Royals zu Jeffrey Epstein ein. Sarah hatte sich bereits in der Vergangenheit direkt an den verurteilten Straftäter gewandt und ihn um Unterstützung gebeten, obwohl er bereits unter Hausarrest stand. Wie BBC am Donnerstagvormittag berichtete, wurde Andrew an seinem 66. Geburtstag in Sandringham festgenommen. Die Enthüllungen über Sarahs jahrelange finanzielle Abhängigkeit von Epstein werfen nun ein neues Licht auf das Ausmaß der Verflechtungen zwischen dem britischen Königshaus und dem verstorbenen Finanzier, der 2019 verstarb.

Sarah Ferguson, Juli 2025
Imago
Sarah Ferguson, Juli 2025
Andrew Mountbatten-Windsor und Sarah Ferguson bei der Trauerfeier der Duchess of Kent in Westminster Cathedral, London
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Andrew Mountbatten-Windsor und Sarah Ferguson bei der Trauerfeier der Duchess of Kent in Westminster Cathedral, London
Sarah Ferguson in der Royal Box beim Wimbledon Championship 2025 in London
Getty Images
Sarah Ferguson in der Royal Box beim Wimbledon Championship 2025 in London
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