Lernt er nach diesem Vorfall dazu? Am Ostersonntag begann in Frankreich die Stierkampf-Saison. Diese traditionelle Sportart ist sehr umstritten, denn das Tier wird nach dem Duell immer getötet und bereits mehr als ein Torero musste in der Arena sein Leben lassen. Ein junger Sportler, der bisher Glück hatte, ist der Franzose Andy Younes. 2017 war er zwar bei einem Kampf von einem Bullen schwer verletzt worden – aber er überlebte den Vorfall. Nun musste der 20-Jährige ein furchtbares Déjà-vu durchmachen: Er wurde erneut von einem Stier angegriffen!

Vergangenes Wochenende wollte Andy mit einem roten Tuch in der südfranzösischen Stadt Arles das Spiel gegen das mächtige Tier gewinnen – doch der Blondschopf hatte die Rechnung ohne den Stier gemacht: Der holte, obwohl er bereits geschwächt war, zum Gegenschlag aus, wirbelte seinen Gegner durch die Luft und bohrte eines seiner Hörner in den Po des Toreros. Mithilfe seiner Kollegen, die den Bullen ablenkten, gelang es Andy, am Ende aus der Gefahrenzone zu entkommen. Er kam lebend aus dem Kampf heraus – wie schwer seine Verletzungen sind, ist jedoch nicht bekannt.

Dass so ein Duell auch anders ausgehen kann, bewies ein Vorfall im vergangenen Jahr: Der Torero Ivan Fandiño starb in der Arena. Bei einem Stierkampf in Frankreich rammte der massive Vierbeiner sein Horn in die Lunge des Spaniers, nachdem er ins Stolpern geraten war.

Andy Younes beim Stierkampf in FrankreichORIS HORVAT / Kontributor
Andy Younes beim Stierkampf in Frankreich
Andy Younes, ToreroBORIS HORVAT / Kontributor / Getty Images
Andy Younes, Torero
Ivan FandiñoRex Features / Actionpress
Ivan Fandiño
Sollten Stierkämpfe verboten werden?4495 Stimmen
4433
Ja, es ist blutige Tierquälerei und unnötige Tradition!
62
Nein, diese Sportart ist ein Stück Kultur!


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