Große Trauer in der Welt der Literatur. Der amerikanische Bestsellerautor Philip Roth ist tot! Er verstarb am Dienstag im Alter von 85 Jahren, hieß es zunächst aus dem Umfeld seiner Freunde. Wenig später bestätigte auch der Biograf Blake Bailey via Twitter den Tod des Autors. Der mehrfach ausgezeichnete Romanverfasser galt als einer der bedeutendsten Schriftsteller seiner Generation, beendete seine Karriere 2012.

Roth wuchs als Kind zweier aus der heutigen Ukraine immigrierter Juden in New York auf. Daher war eines der Hauptthemen seiner zahlreichen Werke auch die jüdisch-amerikanische Identität. 1959 veröffentlichte er seine erste Novelle mit dem Titel "Goodbye, Columbus", für die er auf Anhieb den wichtigsten Preis der amerikanischen Literatur einheimste: den National Book Award. 1998 erhielt er dann für sein Werk "Amerikanisches Idyll" den Pulitzer-Preis für erzählende Literatur. 2010 überreichte ihm Barack Obama (56) dann sogar die National Humanities Medal.

Seine Entscheidung, bereits zwei Jahre später mit dem Schreiben aufzuhören, habe er laut eigenen Angaben nie bereut. Wie die Zeit berichtet, habe er sich zum Zeichen seines Ruhestands einen Zettel auf seinen Computerbildschirm mit den Worten "Der Kampf mit dem Schreiben ist vorbei" geklebt. Diese Worte zu sehen, hätte ihm immer ihm sehr viel Kraft gegeben.

Französischer Außenminister Laurent Fabius und Autor Philip RothTIMOTHY CLARY/AFP/Getty Images
Französischer Außenminister Laurent Fabius und Autor Philip Roth
Philip Roth und Barack ObamaMark Wilson/Getty Images
Philip Roth und Barack Obama
Philip Roth in einer Liveschaltung auf einer Videoleinwand, 2013Frederick M. Brown/Getty Images)
Philip Roth in einer Liveschaltung auf einer Videoleinwand, 2013


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