Fußball-Fans auf der ganzen Welt sind im WM-Fieber – während es sich die einen vor dem heimischen TV gemütlich machen oder das Team beim Public Viewing anfeuern, bedeutet die Weltmeisterschaft für andere hingegen mächtig Arbeit. Besonders Sport-Kommentatoren haben eine spannende, aber vor allem auch anstrengende Zeit. Sie müssen ihre Augen überall haben – da kann es schon mal zu einem Malheur kommen, wie jetzt ein ARD-Reporter am eigenen Leib erfahren hat.

Steffen Simon kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, als er während des Spiels Polen gegen Kolumbien glaubte, die polnische Fußballlegende Kazimierz Deyna unter den Zuschauern auf der Tribüne erspäht zu haben. Freudig teilte er die News den TV-Zuschauern mit. Das Problem: Der Kicker ist seit sage und schreibe fast 30 Jahren tot. Im Alter von 41 Jahren ist der Sportler 1989 bei einem Autounfall in den USA ums Leben gekommen. Schnell bemerkte Steffen seinen Patzer und bat die 12,7 Millionen deutschen Zuschauer live um Entschuldigung: "Ich meinte vor der Partie, den 74er-Helden Deyna auf der Tribüne ausgemacht zu haben, ein Held auch meiner Kindheit. Ich wusste nicht, dass er 1989 verstorben ist. Ich habe einen Fehler gemacht und entschuldige mich in aller Form dafür."

Die Twitter-User verziehen ihm den kleinen Fauxpas sofort, schließlich könne so etwas jedem einmal passieren. "Respekt, Steffen Simon. Ich meckere viel und ausgiebig über ihn, aber dass sich ein Kommentator mal für einen Fehler in dieser Form entschuldigt... daran kann ich mich nicht erinnern, top" und "Warum muss sich Steffen Simon jetzt entschuldigen? Man kann doch nicht alles wissen", sprachen sie ihm Mut zu.

Kazimierz Deyna, polnische FußballlegendeUnited Archives GmbH
Kazimierz Deyna, polnische Fußballlegende
Steffen Simon, SportreporterBecher/WENN.com
Steffen Simon, Sportreporter
Polens Nationalmannschaft beim WM-Spiel gegen KolumbienRoman Kruchinin/AFP/Getty Images
Polens Nationalmannschaft beim WM-Spiel gegen Kolumbien
Was sagt ihr – menschlich oder peinlich?2203 Stimmen
2106
Das ist total menschlich, man kann ja wirklich nicht immer alles wissen.
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Ich finde es schon ein wenig peinlich, schließlich ist es sein Job.


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