Traurige Nachrichten für die Fans von Wiglaf Droste (57): Der deutschlandweit bekannte Satiriker und Sänger ist im Alter von nur 57 Jahren verstorben. Als Journalist erlangte er ab den 80er Jahren größere Bekanntheit – er schrieb unter anderem für Zeitungen und Magazine wie die taz, Junge Welt oder auch das bekannte Satire-Blatt Titanic. 2018 gewann er, ebenso wie der Titanic-Mitbegründer Pit Knorr, den Satiriker-Preis Göttinger Elch.

Den Tod des Autors gab die Tageszeitung Junge Welt am Donnerstag in einer Pressemitteilung bekannt. Bis zuletzt hatte Droste noch als Kolumnist für das Blatt gearbeitet. Laut des Statements sei der 57-Jährige am vergangenen Mittwochabend in seiner Heimat Pottenstein nach einer schweren Krankheit verstorben. Angehörige sollen die Zeitung über sein Ableben unterrichtet haben.

Droste soll laut der Leipziger Volkszeitung seit ungefähr eineinhalb Jahren in Pottenstein bei einer Freundin gelebt und bis zuletzt noch sehr aktiv an neuen Texten gearbeitet haben. Im Laufe seiner Karriere verfasste er neben journalistischen Texten auch immer wieder humoristische Bücher. Auch die Musik gehörte zu seinen Leidenschaften. So brachte er beispielsweise 1989 mit Bela B. von den Ärzten eine Single mit dem Titel "Grönemeyer kann nicht tanzen" auf den Markt.

Wiglaf Droste, JournalistActionPress
Wiglaf Droste, Journalist
Wiglaf Droste, AutorActionPress
Wiglaf Droste, Autor
Bela B., MusikerBecher/WENN.com
Bela B., Musiker


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