Julian Assanges (49) Hoffnungen scheinen geplatzt zu sein. Seit 2019 sitzt der WikiLeaks-Gründer in einem Hochsicherheitsgefängnis in Großbritannien – seit einigen Wochen war nicht nur darüber verhandelt worden, ob der gebürtige Australier an die USA ausgeliefert werden soll, sondern auch, ob Julian eventuell sogar gegen eine Kaution freigelassen wird. Und genau darüber hat ein Londoner Gericht jetzt geurteilt: Allerdings wurde nicht zugunsten des 47-Jährigen entschieden.

Nachdem am Montag bereits beschlossen worden war, dass Julian nicht in ein Gefängnis in den USA verlegt wird, wurde jetzt der Antrag auf Kaution abgelehnt, wie Bild berichtete. Die USA hatten zuvor bereits vor einer Freilassung gewarnt. "Er hat gezeigt, dass er sehr viel auf sich nehmen kann, um einer Auslieferung zu entgehen", sagte die US-Vertreterin vor Gericht.

Im September war bekannt geworden, dass es dem Journalisten im Gefängnis sehr schlecht gehe. Laut Daily Mail berichtete sein Psychiater, dass Julian unter Halluzinationen leide und er Stimmen in seinem Kopf höre. "Sie [die Stimmen] waren abfällig und bedrohlich", beschrieb der Mediziner die Situation.

Julian Assange im Mai 2017
Getty Images
Julian Assange im Mai 2017
Julian Assange auf dem Weg zum Londoner Gericht
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Julian Assange auf dem Weg zum Londoner Gericht
Julian Assange im April 2019
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Julian Assange im April 2019


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