

Mysteriöse Erkrankung: Rugbystar Shane Christie (39) ist tot
Die Rugby-Welt trauert um Shane Christie. Der ehemalige Profi-Spieler wurde am Mittwochmorgen leblos in seinem Haus in Nelson, Neuseeland, aufgefunden – nur einen Tag vor seinem 40. Geburtstag. Die genauen Todesumstände sind bislang noch nicht geklärt, eine Untersuchung ist im Gange. Der neuseeländische Rugby-Verband zeigte sich tief betroffen, wie RTL berichtet. In einer Mitteilung wurde Shanes Leidenschaft für den Sport gewürdigt und betont, wie sehr man in Gedanken bei seiner Familie, seinen Freunden und der Rugby-Community sei.
Shane war eine zentrale Figur im neuseeländischen Rugby. Der ehemalige Kapitän des Teams von Tasman absolvierte mehr als 70 Spiele und führte seine Mannschaft 2013 zum Meistertitel. Darüber hinaus spielte er für die Crusaders und Highlanders sowie die Māori All Blacks. Nach mehreren schweren Gehirnerschütterungen, darunter vier innerhalb von sechs Wochen, musste er 2018 seine aktive Karriere vorzeitig beenden. Seitdem engagierte er sich intensiv für die Aufklärung und Forschung rund um CTE, eine degenerative Gehirnerkrankung, die insbesondere bei Sportlern nach wiederholten Kopfverletzungen auftritt.
Die Fußball- und Rugby-Welt hat erst in der Vergangenheit schmerzhafte Verluste betroffener Sportler erlebt. Beispiele wie der US-amerikanische Footballspieler Demaryius Thomas, der laut ABC News ebenfalls leblos in seinem Zuhause aufgefunden wurde, zeigen, wie tragisch die Folgen solcher Erkrankungen sein können. Shane selbst hatte angekündigt, sein Gehirn der Forschung zur Verfügung zu stellen, um mehr über diese Krankheit zu erfahren. Trotz seines frühen Todes bleibt seine Leidenschaft für Rugby und sein Einsatz für Bewusstsein und Aufklärung ein bleibendes Vermächtnis.