Benedict Cumberbatchs Eltern warnten ihn vor Schauspielerei
Benedict Cumberbatch (49) hat offenbart, dass seine Eltern ihn eindringlich vor der Schauspielerei gewarnt haben – und das, obwohl beide selbst im Business sind. Der Star erzählte am Montag in der Podcast-Show "SmartLess", wie ihn Mutter Wanda Ventham und Vater Timothy Carlton von diesem Weg abbringen wollten. "Ich wurde eher in die andere Richtung gedrängt, so nach dem Motto: 'Mach nicht das, was wir machen. Es ist eine dumme Art, ein Leben zu verbringen'", sagte Benedict. Sie hätten vor allem auf das unberechenbare Familienleben verwiesen, das durch spontane Castings und geplatzte Termine durcheinandergerate. Timothy ist vielen aus "The Scarlet Pimpernel", Downton Abbey und zahlreichen britischen TV-Produktionen bekannt. Wanda wurde durch "UFO", "Only Fools and Horses" und Gastrollen in Doctor Who und "Holby City" zur festen Größe im Fernsehen.
Ganz ohne Wirkung blieb die Warnung der beiden an ihren Sohn nicht – doch stärker war die Faszination. "Sie wollten, dass ich Chancen habe, die sie nicht hatten", erklärte Benedict bei "SmartLess" und erzählte, seine Eltern hätten ihm eine Ausbildung ermöglicht, mit der er "auch Jurist oder so etwas" hätte werden können. Trotzdem packte ihn schließlich das Schauspielvirus. Auslöser war der Blick hinter die Kulissen zu Hause: Er habe seine Eltern in ihrer besten Zeit auf der Bühne und vor der Kamera erlebt. Besonders prägend war Wanda: Die Schauspielerin verwandelte sich "im Handumdrehen" in eine Figur. "Was ist das? Was ist gerade mit meiner Mutter passiert? Wo ist sie hin?", erinnerte sich Benedict.
Als Einzelkind, so der Schauspieler, sei er "schon ein bisschen eingeschlossen in einer ziemlich einsamen, imaginären Welt" gewesen. Also machte er sich seine Kreativität und Fantasie zunutze. Sein Durchbruch kam 2010 mit der BBC-Serie Sherlock. 2014 holte er den Emmy als Bester Hauptdarsteller für die Folge "His Last Vow". Mehrfach war er bei den BAFTAs nominiert. Danach folgten große Leinwandrollen, darunter "Doctor Strange", "The Imitation Game", "12 Years a Slave" und "The Power of the Dog". 2025 brillierte er gleich in drei Produktionen: in den Spielfilmen "The Thing with Feathers", "Der phönizische Meisterstreich" und der schwarzen Komödie "Die Rosenschlacht". Benedict beschreibt, dass seine Eltern, trotz ihrer anfänglichen Skepsis, seine Entscheidung letztlich unterstützten und stolz darauf seien, wie er sich seine Karriere aufgebaut habe.








