

Grateful-Dead-Gitarrist Bob Weir ist mit 78 Jahren gestorben
Traurige Neuigkeiten für Fans der Kultband Grateful Dead: Gründungsmitglied und Gitarrist Bob Weir (†78) ist verstorben. Wie ein Statement auf seinem offiziellen Instagram-Account bekanntgab, starb der Musiker am 10. Januar im Alter von 78 Jahren friedlich, umgeben von seinen Liebsten, in Kalifornien. Nachdem er im vergangenen Sommer Krebs besiegt hatte, führten schließlich bestehende Lungenprobleme zu seinem Tod. Nur wenige Monate zuvor hatte Bob noch vor begeisterten Fans im Golden Gate Park in San Francisco gespielt. Zurück bleiben Ehefrau Natascha Münter und seine beiden Töchter Shala Monet Weir und Chloe Kaelia Weir.
Seine musikalische Reise begann bereits im Alter von 16 Jahren, als er in einem Musikladen in Palo Alto auf den Banjo spielenden Jerry Garcia traf. Aus dieser Begegnung entstand eine lebenslange musikalische Partnerschaft und die Gründung von Grateful Dead, zu deren Originalbesetzung neben Bob und Jerry auch Ron "Pigpen" McKernan, Phil Lesh (†84) und Bill Kreutzmann gehörten. Die Band prägte die Musik einer ganzen Generation und veröffentlichte 13 Studioalben. Bis zu Jerry Garcias Tod 1995 tourte der 78-Jährige regelmäßig mit Grateful Dead. Auch danach blieb er der Musik treu und gründete 2018 die Gruppe Bobby Weir & Wolf Bros, mit der er unter anderem im Kennedy Center auftrat.
Neben seiner Musik setzte sich Bob auch für soziale Themen ein. Als überzeugter Vegetarier engagierte er sich über Jahre hinweg für die Rechte von Tieren. Mit seiner charismatischen Ausstrahlung und seiner Kunst schuf er nicht nur unvergessliche Songs, sondern auch ein Gemeinschaftsgefühl, das Generationen von Fans, den sogenannten "Deadheads", miteinander verband. In der Instagram-Botschaft an seine Fans heißt es: "Seine Arbeit tat mehr, als Räume mit Musik zu füllen; es war warmes Sonnenlicht, das die Seele erfüllte, eine Gemeinschaft, eine Sprache und ein Gefühl von Familie, das Generationen von Fans mit sich tragen."




