

Olympiastar Fred Kerley: Gewaltverfahren wurde eingestellt
Olympiasprinter Fred Kerley (30) kann aufatmen: In Florida ist das gegen ihn laufende Verfahren wegen häuslicher Gewalt eingestellt worden. Der 29-Jährige stand dort seit einer Auseinandersetzung mit seiner entfremdeten Ehefrau im Fokus der Ermittler. Wie TMZ Sports berichtet, wurde der Fall am Donnerstagmorgen vor Gericht in Florida aus Mangel an Beweisen fallen gelassen. Fred trat mit seinem Anwaltsteam, angeführt von Richard Cooper, an, um die Vorwürfe aus dem Weg zu räumen – jetzt will der Läufer nach eigenen Worten wieder voll auf seine Karriere und seine Rolle als Familienvater schauen.
Anwalt Richard Cooper zeigte sich sichtlich zufrieden mit der Entscheidung: "Ich bin happy zu berichten, dass der Fall aufgrund eines völligen Mangels an Beweisen und guten Glaubens, das Verfahren fortzusetzen, abgewiesen wurde." Er betonte gegenüber TMZ, sein Mandant könne und würde "niemals einer Frau wehtun, besonders nicht der Mutter seiner Kinder". Fred selbst meldete sich kurz nach der Entscheidung emotional auf Instagram zu Wort: "Sie haben mich durch die Hölle geschickt, aber die Wahrheit hat mich nach Hause geführt. Danke an die besten Anwälte", schrieb der Sprintstar dort. Während das Kapitel häusliche Gewalt damit beendet ist, läuft das Verfahren rund um den Vorfall in Miami, bei dem Fred nach einem Zusammenstoß mit der Polizei getasert wurde, Medienberichten zufolge weiter.
Abseits der Schlagzeilen gilt Fred seit Jahren als einer der großen Hoffnungsträger der US-Leichtathletik, der mit seinen Erfolgen viele junge Fans begeistert. Der Sprinter präsentiert sich in sozialen Netzwerken häufig als Familienmensch, der seine Kinder und sein privates Umfeld in den Mittelpunkt stellt und seine sportlichen Erfolge gern mit ihnen teilt. Nach dem Taser-Einsatz in Miami war der Druck auf den Athleten enorm, auch privat stand er plötzlich in einem grellen Rampenlicht. Nun setzt der Sportler öffentlich auf das Bild eines Mannes, der aus schwierigen Erfahrungen heraus Stärke schöpfen und mit seinem Comeback auf der Bahn wieder für positive Geschichten sorgen will.





