Serientod: Das plant Marco Girnth nach "SOKO Leipzig"-Aus
Nach 25 Jahren und 518 Folgen hat Marco Girnth (55) seinen letzten Auftritt in der ZDF-Krimiserie "SOKO Leipzig" absolviert. In der emotionalen Doppelfolge "Was bleibt" wird seine Serienfigur Jan Maybach erschossen, als ein Überfall auf ein Baustoffcenter eskaliert. Der langjährige Ermittler trifft auf den Mann, der vor 19 Jahren seinen Kollegen getötet hatte, und eine fatale Entscheidung besiegelt sein Schicksal. Marco, der seit der ersten Folge im Jahr 2001 Teil des Teams war, verabschiedet sich damit nicht nur von seiner Rolle, sondern auch von einem großen Abschnitt seines Lebens.
Sein Abschied wurde von Wehmut begleitet, aber auch von Tränen bei der Crew. "Es bricht mir das Herz, meine Serienfigur aus dem Kreis seiner tollen Kollegen treten zu lassen", gab der 55-Jährige zu. Dennoch freue er sich auf den Neuanfang. Seine Pläne für die Zukunft sind vielfältig: Neben der Schauspielerei möchte er auch als Regisseur eigene Projekte verwirklichen und vermehrt reisen. Besonders reizt ihn dabei die Idee, für längere Zeit in fremde Kulturen einzutauchen. Etwas Alltägliches, wie die Olivenernte in Italien, die er im Urlaub mit seiner Ehefrau Katja Woywood (54) ausprobierte, hat dabei seinen besonderen Charme, wie Bunte berichtet.
Nach einem Vierteljahrhundert bei "SOKO Leipzig" möchte Marco sich auch in anderen Rollen zeigen und sich nicht mehr auf ganzjährige Serienprojekte festlegen. Ganz ohne Schauspiel bleibt es dennoch nicht: Auftritte in Formaten wie "Praxis mit Meerblick" und der Filmreihe "Frühling" sind weiter geplant. Der Entschluss zum Neuanfang reifte über Jahre: Nach dem 50. Geburtstag zog er Bilanz, wollte nicht bis zur Rente Verbrecher jagen und sucht nun Raum für Erlebnisse fernab des Drehplans – vielleicht auch mal länger in Costa Rica, wie er es sich wünscht.







