Ex-Prinz Andrews Aussage im Epstein-Skandal gefordert
Nachdem weitere Millionen Seiten an Akten zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) veröffentlicht wurden, fordert der britische Premierminister Keir Starmer den Ex-Prinzen Andrew Mountbatten-Windsor (65) dazu auf, vor dem US-Kongress auszusagen. Laut Spiegel sagte er in einem Interview während einer Asienreise: "Ich habe immer gesagt, dass jeder, der über Informationen verfügt, darauf vorbereitet sein sollte, diese Informationen zu teilen, in welcher Form auch immer er darum gebeten wird." Während Andrew bisher eine offizielle Befragung durch den Kongressausschuss in Washington ignoriert, wächst der öffentliche Druck auf den früheren Royal immer weiter.
Laut dem US-Justizministerium wurden mehr als drei Millionen Seiten, dazu tausende Videos und 180.000 Fotos online gestellt. Manches Material soll Andrew in kompromittierenden Situationen zeigen. In E-Mails aus dem Jahr 2010 soll Jeffrey Andrew ein Treffen mit einer Russin vorgeschlagen haben, kurz nach seiner Haftstrafe wegen Prostitution Minderjähriger. Kurz darauf soll Andrew seinen Freund in den Buckingham-Palast eingeladen haben. Ob Treffen oder Besuch wirklich stattfanden, geht aus den Unterlagen nicht hervor. Der britische Sender BBC berichtet außerdem unter Berufung auf Anwalt Brad Edwards von einer weiteren Frau, die sagt, Jeffrey habe sie 2010 für eine Begegnung mit Andrew nach Großbritannien geschickt – mutmaßlich in die Royal Lodge.
Der Skandal um den bereits verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey zieht immer größere Kreise, die auch die Mächtigen dieser Welt mit einbinden. Neben Ex-Prinz Andrew stehen auch US-Präsident Donald Trump (79), Unternehmer Elon Musk (54) oder Bill Gates (70) im Verdacht, in Jeffreys Machenschaften verstrickt gewesen zu sein. Auch andere Adlige wie Kronprinzessin Mette-Marit (52) von Norwegen oder Schauspieler Leonardo DiCaprio (51) tauchen namentlich in den neu veröffentlichten Unterlagen auf.









