Nippel-Piercing-Kleid: So reagiert Chappell Roan auf Kritik
Chappell Roan (27) hat nach ihrem Auftritt bei den Grammys 2026 die Kritiker ihres freizügigen Mugler-Looks direkt adressiert. Die Sängerin erschien am Sonntagabend in Los Angeles in einem transparenten, bordeauxroten Ensemble mit hautfarbenem Corsage-Effekt, Illusions-Tattoos und einem Cape – und legte auf dem roten Teppich nach, als sie die Drapierung abnahm: Das Oberteil war über zwei Nippelringe befestigt, der Rücken blieb frei. Online folgten Lob, Kritik und hitzige Kommentare. Am Montag, den 2. Februar, meldete sich Chappell auf Instagram zu Wort und erklärte, sie finde das Outfit gar nicht so extrem. Die Künstlerin war an dem Abend mit zwei Nominierungen im Rennen und dankte den Grammys und allen, die für sie abstimmten.
"Ich kichere, weil ich nicht mal denke, dass das so ein ausgefallenes Outfit ist", schrieb Chappell in ihrem Post, in dem sie ihren Look feierte. "Der Look ist eigentlich so großartig und weird", ergänzte sie und riet ihren Followern: "Ich empfehle, einfach euren freien Willen auszuüben, das macht wirklich Spaß und ist albern", so ihr Statement. Die Robe, inspiriert von Thierry Muglers Couture-Show "Jeu de Paume" von 1998, wurde von Genesis Webb kuratiert. Während Chappell mit "Subway" für Record of the Year und Pop Solo Performance nominiert war, machte auch Kollegin Sabrina Carpenter (26) am Teppich eine Bemerkung – und spielte mit Blick auf die Fotografen auf Chappells Wirkung an: "Ihr seid dieses Jahr so leise", sagte Sabrina laut Anwesenden, wie E! Online berichtet. "Chappell hat wirklich eine Bewegung gestartet."
Chappell, die im Vorjahr als "Best New Artist" ausgezeichnet wurde und damals die Rechte von Künstlern in ihrer Dankesrede betonte, hat in den vergangenen Monaten gelernt, auf laute Teppich-Momente selbstbewusst zu reagieren. In Interviews schilderte die Sängerin, dass sie das Gedränge und das Anschreien am Carpet als überwältigend empfindet – und dass sie sich gegen respektloses Verhalten wehrt. Privat setzt die Musikerin gerne auf verspielte Details und einen Look zwischen Glamour und Subkultur, den sie mit roten Locken, geflochtenen Strähnen und auffälligen Accessoires unterstreicht. Ihr aktuelles Grammys-Styling knüpft an diese Handschrift an: eine Mischung aus Theater, Humor und klarer Kante, die ihr Publikum längst mit ihr verbindet.










