

Ein Fan verklagt NFL-Star DK Metcalf auf 84 Millionen Euro
DK Metcalf sieht sich einer Klage gegenüber. Der NFL-Profi wurde von einem Fan angezeigt – allerdings kein Fan seines Teams, der Pittsburgh Steelers, sondern einem Fan der Detroit Lions. Berichten von TMZ zufolge reichte ein Mann namens Ryan Kennedy am Dienstag Klage wegen eines Streits mit DK an der Seitenlinie ein. Der Vorfall soll sich Ende Dezember zugetragen haben, jetzt fordert Ryan eine gewaltige Summe von umgerechnet 84 Millionen Euro. Die Klage richtet sich aber nicht nur gegen DK, sondern auch gegen den ehemaligen Steelers-Wide-Receiver Chad Johnson (48) und das Medienunternehmen Shannon Sharpe Shay Shay Media. Zu den neun Anklagepunkten gehören unter anderem Verleumdung und Diffamierung.
Die Auseinandersetzung zwischen DK und Ryan ging vergangenen Dezember im Netz viral und kursierte auf X und Co. Die Lions hatten die Steelers zu Gast und im zweiten Viertel wurden der Offense-Spieler und der Fan an der Seitenlinie bei einer Diskussion gefilmt. Dabei war nicht zu hören, worum es ging, aber in einem Moment hob DK plötzlich den Arm und schien gegen Ryan auszuholen. Als Konsequenz wurde der 28-Jährige für zwei Spiele gesperrt. Am darauffolgenden Tag kam der Moment im Podcast "Nightcap" zur Sprache. Team-Kollege Chad erzählte, DK habe ihm erzählt, der Lions-Fan habe ihn rassistisch beleidigt, dabei unter anderem das N-Wort benutzt und seine Mutter angegriffen – deshalb sei ihm der Kragen geplatzt.
Ryan bekam den Vorwurf natürlich mit und bestritt direkt vehement, DK derart angegriffen zu haben. Sein Anwalt erklärte gegenüber TMZ Sports: "Das N-Wort ist die beleidigendste und hetzerischste rassistische Beleidigung in der englischen Sprache. Kein anderes Wort drückt so viel Hass und Bigotterie aus. Jemanden fälschlicherweise zu beschuldigen, dieses Wort verwendet zu haben, verletzt nicht nur die fälschlicherweise beschuldigte Person, sondern alle Opfer von Rassenhass und Intoleranz." DK wird vorgeworfen, Chad absichtlich falsche Informationen gegeben zu haben, um Ryan öffentlich zu diffamieren. Der Sportler äußerte sich bisher nicht zu den Vorwürfen. Darüber hinaus wird auch die Stadionorganisation in die Klage mit aufgenommen, da sie es angeblich versäumt habe, die Tribüne ausreichend abzusperren und Handgreiflichkeiten durch die Spieler zu unterbinden.




