Riesendruck: So schlägt sich Hubert in Dschungelprüfung
Reality-TV-Star Hubert Fella (58) muss in der Prüfung "Der Schandautomat" ran – und diese Nervenprobe hat es in sich. Im australischen Dschungel kriecht der 58-Jährige allein in einen riesigen Pfandautomaten, der eher wie ein feuchter Albtraum aus verdreckten Flaschen, Matsch und Getier wirkt als wie eine harmlose Recyclingmaschine. Zehn Minuten lang kämpft er sich durch enge, verwinkelte Gänge, während die Moderatoren Sonja Zietlow (57) und Jan Köppen (42) von außen zuschauen, anfeuern und Sprüche klopfen. Sein Auftrag: Flaschen mit aufgeklebten Sternen finden, sichern und damit das Abendessen für das Camp sichern – unter riesigem Druck und ekligen Bedingungen.
Kaum ist Hubert in der Röhre verschwunden, beginnt der Horror: Alte, klebrige Pfandflaschen, spärliches Licht, kaum Sterne in Sicht. "Es wird doch mal Zeit, dass hier irgendwo ein Stern ist!", ruft er genervt, als er sich durch den Müll arbeitet. Schließlich entdeckt er die erste Sternenflasche – findet aber den Sammelbeutel nicht und fragt verwirrt: "Wo ist das Ding?", um Sekunden später festzustellen: "Ach, zwischen meinen Beinen." Während er weiterklettert, wird es immer ekliger: Schlammkrabben kreuzen seinen Weg, von oben prasseln Kakerlaken und Mehlwürmer auf ihn herab, er muss über glitschige Fleischreste kriechen. Sonja versucht, mit einem Hinweis zu helfen: "Ich könnte mir vorstellen, dass bei den Spinnen ein Stern eingewoben ist." Doch die Zeit rennt gnadenlos davon. Am Ende rettet Hubert sich in den letzten Sekunden aus dem Schandautomaten, bricht völlig erschöpft vor Sonja und Jan zusammen, bleibt keuchend auf dem Boden liegen – und bringt nur magere zwei von sechs möglichen Sternen mit ins Camp.
Während Hubert noch flach am Boden liegt und nach Luft ringt, nutzen die Moderatoren die Szene für einen letzten Seitenhieb. Sonja fragt trocken in die Kameras und zu ihm hinunter: "Magst du uns aus dem Liegen in die Beine greifen, um die Sterne zu zeigen?", eine direkte Anspielung auf seine Beutel-Bemerkung im Automaten. Jan feuert ihn zuvor noch an mit "Immer weiter, Hubsi! Immer weiter!" und "Komm raus, drück auf die Tube!", doch der Realitystar wirkt nach der Prüfung wie ausgelaugt. Für Hubert, der durch Reality-TV-Formate bekannt wurde und dort oft als laut, herzlich und sehr emotional wahrgenommen wird, ist diese Mischung aus Ekel, Enge und Leistungsdruck sichtbar eine besondere Herausforderung – und nicht die erste vergeigte Prüfung.










