

Verfahren gegen "Kevin – Allein zu Haus"-Star eingestellt
Daniel Stern, der vielen als tollpatschiger Einbrecher Marv aus Kevin – Allein zu Haus im Gedächtnis geblieben ist, muss sich nicht länger mit einem Strafverfahren wegen Anstiftung zur Prostitution herumschlagen. In Ventura County in Kalifornien hat ein Gericht das Verfahren gegen den Schauspieler eingestellt. Beim ersten Termin am Freitag erschien laut TMZ nur Daniels Anwalt im Gerichtssaal in Camarillo, der Schauspieler selbst blieb der Verhandlung fern. Die Anklage hing mit einem Vorfall in einem Hotel zusammen. Daniel soll dort im Dezember eine Begleitdame engagiert haben. Nun wurde die Sache offiziell zu den Akten gelegt.
Die Staatsanwaltschaft in Ventura County stellte das Verfahren ein, da Daniel bestimmte Auflagen erfüllt hatte. Ein Sprecher der Behörde erklärte gegenüber dem Portal: "Der Angeklagte hat getan, was er tun sollte. Er hat seinen Aufklärungskurs absolviert und sich damit eine Einstellung des Verfahrens verdient." Laut dem Sprecher sei dieses Vorgehen in Kalifornien die übliche Lösung bei erstmaligen Verstößen im Bereich Prostitution. Zuvor war der Schauspieler im Zusammenhang mit der mutmaßlichen Buchung einer Escortdame lediglich mit einer Anzeige und einem Bußgeldbescheid konfrontiert worden. Er wurde nicht in Gewahrsam genommen. Auf eine Anfrage von TMZ nach einem persönlichen Statement des Schauspielers reagierte sein Umfeld bislang nicht.
Daniel ist vielen Zuschauerinnen und Zuschauern seit den frühen 90ern ein Begriff, nachdem er an der Seite von Macaulay Culkin (45) die Rolle des trotteligen Ganoven übernahm und damit Kultstatus erreichte. In Interviews hatte der Schauspieler in der Vergangenheit immer wieder durchblicken lassen, dass ihm vor allem seine Privatsphäre wichtig ist und er sein Leben abseits des Rampenlichts ruhig gestaltet. Neben seiner Arbeit vor der Kamera war er auch als Regisseur und Sprecher tätig und suchte sich immer wieder Projekte, die ihm persönlich am Herzen liegen. Über sein aktuelles Leben hält sich der Mime meist bedeckt, öffentliche Auftritte sind selten. Auch jetzt, nach der Einstellung des Verfahrens, meidet Daniel die Bühne und überlässt die juristischen Details lieber seinen Vertretern.




