Hallie Todd ehrt ihren Serien-Ehemann Robert Carradine
Hallie Todd (64) hat sich nach dem Tod ihres Lizzie McGuire-Co-Stars Robert Carradine (71) zu Wort gemeldet und ihrem verstorbenen Kollegen eine emotionale Hommage gewidmet. "Mein Herz ist gebrochen. Ich werde meinen süßen Kumpel so sehr vermissen", schrieb die 63-Jährige am Dienstag auf Instagram unter ein gemeinsames Foto. In dem Post würdigte die Schauspielerin, die in der Disney-Channel-Serie die Mutter Jo McGuire verkörperte, Robert als "großzügigen und loyalen Freund", der "mutig, stark, freundlich und mit einem boshaften Sinn für Humor" ausgestattet gewesen sei. Robert war am Montag im Alter von 71 Jahren verstorben, nachdem er fast zwei Jahrzehnte lang gegen eine bipolare Störung gekämpft hatte.
In ihrer Nachricht betonte Hallie, wie eng die beiden Familien über die Jahre miteinander verbunden gewesen seien. "In den letzten 25 Jahren sind unsere Familien extrem nahegekommen", erklärte sie und berichtete, dass sie gemeinsam Feiertage, Geburtstage und Abschlussfeiern gefeiert hätten. "Meine Freundschaft mit Bobby und seiner Familie ist wahrscheinlich mein wertvollstes persönliches Geschenk aus der Arbeit an 'Lizzie McGuire'", schrieb sie weiter. Robert sei nicht nur ein wunderbarer Schauspieler und brillanter Gitarrenspieler gewesen, sondern vor allem "der unglaublichste und hingebungsvollste Vater". Auch Hilary Duff (38), die in der Serie die Titelrolle spielte, meldete sich am Dienstag zu Wort und erklärte via Instagram: "Es ist wirklich schwer, diese Realität über einen alten Freund zu akzeptieren."
Roberts Familie hatte seinen Tod am Montag öffentlich gemacht und dabei sein langes Ringen mit der psychischen Erkrankung thematisiert. In ihrer Stellungnahme gegenüber Deadline betonten die Angehörigen, dass sie mit Roberts Geschichte dazu beitragen wollten, das Stigma anzugehen, das mit psychischen Erkrankungen verbunden ist. Auch Roberts Bruder Keith äußerte sich und wollte, dass die Menschen von dem "tapferen Kampf" seines Bruders erfahren. "Es gibt keine Schande darin", betonte er und würdigte Robert als "zutiefst begabt" mit einer "wunderschönen Seele".






