

"Der Exorzist"-Produzent James G. Robinson ist verstorben
Hollywood trauert um einen langjährigen Filmproduzenten: James G. Robinson, der das Produktionsunternehmen Morgan Creek Entertainment mitbegründete, ist im Alter von neunzig Jahren verstorben. Wie unter anderem Mirror berichtet, starb er bereits am 15. Februar "friedlich". Über vier Jahrzehnte hinweg produzierte James zahlreiche Filme, darunter Hits wie "Robin Hood: Prince of Thieves", "True Romance" und die "Ace Ventura"-Reihe. Zu seinen letzten Projekten gehörte "The Exorcist: Believer", eine Neuauflage des Horrorklassikers aus den Siebzigern. Bevor er in die Filmbranche einstieg, hatte der Produzent stolz in der US-Armee gedient und war in der Automobilindustrie erfolgreich gewesen.
Für Schlagzeilen sorgte James im Jahr 2006, als er während der Dreharbeiten zu "Georgia Rule" die Hauptdarstellerin Lindsay Lohan (39) öffentlich scharf kritisierte. In einem offiziellen Brief bezeichnete er Lindsay als "verzogenes Kind" und warf ihr vor, "unhöflich, unverantwortlich und unprofessionell" zu sein. Der Produzent behauptete, dass ihre nächtlichen Partys der wahre Grund für ihre angebliche "Erschöpfung" seien. Die Schauspielerin soll damals zwei volle Drehtage verpasst haben und musste vom Set ins Krankenhaus gebracht werden, nachdem sie die Nacht mit Nicole Richie (44) durchgefeiert hatte. Die Schauspielerin erklärte später, sie habe den Brief nie persönlich gesehen.
Abseits des Sets führte James über sechs Jahrzehnte ein stabiles Familienleben. Er war 61 Jahre mit seiner Frau Barbara verheiratet und hinterlässt neben ihr auch fünf Söhne und eine Tochter, dazu acht Enkelkinder. Freunde und Weggefährten beschrieben ihn in Branchenberichten als einen Macher mit langem Atem – seine Laufbahn spannte sich über vier Jahrzehnte. Persönlich prägten James zudem seine Zeit beim Militär und sein früher Erfolg in der Autoindustrie, bevor er in Hollywood Fuß fasste. Das Kapitel "Georgia Rule" bleibt als öffentlich ausgetragener Konflikt zwischen Produzent und Hauptdarstellerin ein prägnantes Stück Zeitgeschichte.




