Marius Borg Høiby kritzelt nackte Frau und "F*ck the Police"
Marius Borg Høiby (29) macht derzeit als Angeklagter vor dem Amtsgericht in Oslo auf sich aufmerksam – allerdings nicht nur wegen der Vorwürfe gegen ihn. Seit Beginn des Prozesses fällt der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) durch sein ungewöhnliches Verhalten im Gerichtssaal auf: Er zeichnet und kritzelt pausenlos auf einem Notizblock. Prozessbeobachter und Anwälte zeigen sich erstaunt über seine ununterbrochenen Kritzeleien, die er seit dem ersten Verhandlungstag anfertigt. Was genau auf den Blättern zu sehen ist, sorgt für Gesprächsstoff im Saal. Zu den Motiven, die Marius zu Papier bringt, gehören laut Bild unter anderem die Darstellung einer nackten Frau sowie der provokante Schriftzug "F*ck the Police".
Warum er ausgerechnet im Gerichtssaal zu Stift und Papier greift und was genau hinter diesem Verhalten steckt, erklärte seine Anwältin Ellen Holager Andenæs folgendermaßen: "Er zeichnet, weil er sich dann besser konzentrieren kann." Ob dies Auswirkungen auf den Prozess hat, stellt sie ebenfalls klar: "Das bedeutet keinesfalls, dass er an dem, was um ihn herum passiert, nicht interessiert ist. Zeichnen ist seine Art, sich zu konzentrieren. Und ich finde, dass er sehr gut zeichnen kann." Sie habe zwei seiner im Gericht angefertigten Zeichnungen abfotografiert. Diese Kunstwerke liegen unter anderem TV2 vor.
Neben den zum Teil fragwürdigen Zeichnungen von Marius sorgte auch eine Forderung seiner Ex-Freundin für Aufsehen. Die sogenannte "Frau aus Frogner", die als Hauptgeschädigte im Verfahren gilt, wollte ihm während ihrer Aussage nicht direkt ansehen müssen. Das Gericht gab ihrem Wunsch statt. Es ordnete an, dass der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit für die Dauer der Befragung auf einen anderen Platz im Saal wechseln musste.






