Ruth Codd zeigt sich nach zweiter Beinamputation auf Gala
Ruth Codd hat sich zurückgemeldet. Die Schauspielerin, die Ende des vergangenen Jahres ihre zweite Unterschenkelamputation hatte, zeigte sich jetzt wieder in der Öffentlichkeit. Am Freitagabend besuchte die 29-Jährige eine Gala-Aufführung des Musicals "Hadestown" in London und begeisterte dabei mit ihrem Look. In einem grünen, fedrigen Cocktailkleid, schwarzen Strumpfhosen und weinroten Dr. Marten Stiefeln erschien Ruth zu der Veranstaltung, die sie zusammen mit zahlreichen Strictly Come Dancing-Stars besuchte. Zu den weiteren Gästen des Abends zählten unter anderem die Tänzer Carlos Gu, Janette Manrara und Nikita Kuzmin (28) sowie Moderatorin Vanessa Feltz.
Bereits im November hatte Ruth ihre zweite Amputation auf Instagram bekannt gegeben und dabei direkt angekündigt, bald wieder mobil zu sein. "Nach einer kurzen Pause werden Weltherrschaft und das Aufwinden von weißen Männern mittleren Alters ab 10 Uhr fortgesetzt. Neue Beine werden geladen", schrieb sie damals zu einem Selfie, auf dem sie selbstbewusst den Mittelfinger in die Kamera hielt. Auf TikTok erklärte die Irin ihren Followern, dass sie sich während ihrer Genesung im Haus ihrer Eltern aufhalte und nun im Rollstuhl unterwegs sei, den sie "Fat Tony" getauft habe. Bekannt wurde Ruth zuletzt durch ihre Teilnahme an der ersten britischen Staffel von "The Celebrity Traitors" im Oktober, bei der sie zu den ersten Mordopfern gehörte.
Ihre erste Amputation hatte Ruth bereits im Alter von 23 Jahren vornehmen lassen, nachdem eine Fußballverletzung acht Jahre lang nicht richtig verheilt war. Gegenüber dem Irish Examiner erklärte die Schauspielerin, dass die zunehmenden Nervenschmerzen ihre mentale Gesundheit stark beeinträchtigt hätten und ihr ganzes Leben sich nur noch darum gedreht habe, ihr Bein zu heilen. "Jahrelang habe ich keine Besserung gesehen. Ich steckte in einer wirklich schlechten Denkweise fest und war sauer auf das Leben", erzählte sie. Nach zahlreichen gescheiterten Operationen habe sie schließlich die Entscheidung zur Amputation ihres rechten Beins getroffen. "Es hat acht Jahre meines Lebens in Anspruch genommen, ständig ins Krankenhaus rein und raus zu gehen. Als ich die Entscheidung zur Amputation traf, fingen die Dinge endlich an, sich zum Besseren zu wenden. Es war eine Erleichterung. Ich konnte mit meinem Leben weitermachen", sagte Ruth.







