Fleetwood-Mac-Gitarrist Lindsey Buckingham wurde angegriffen
Schock in Santa Monica: Lindsey Buckingham (77) ist offenbar Opfer eines Angriffs geworden. Der frühere Fleetwood Mac-Gitarrist erschien am Mittwoch zu einem Termin in der kalifornischen Küstenstadt, als ihn eine Frau attackiert haben soll. Laut TMZ berichtet der Sender NBC4 unter Berufung auf Polizeiquellen, dass die Unbekannte den Musiker mit einer bislang nicht identifizierten Substanz überschüttet haben soll. Anschließend flüchtete die Angreiferin vom Tatort und tauchte unter. Die Ermittler sollen allerdings bereits wissen, um wen es sich handelt, und gehen dem Bericht nach davon aus, die Frau bald fassen zu können.
Besonders beunruhigend: Lindsey soll die mutmaßliche Angreiferin bereits von früheren Vorfällen kennen. Der Sender spekuliert daher über einen möglichen Stalkerhintergrund, offiziell bestätigt ist das bisher jedoch nicht. Klar ist bislang nur, dass der Gitarrist körperlich unversehrt geblieben sein soll – ernsthafte Verletzungen habe er demnach nicht davongetragen. Offen bleibt hingegen, um welche Art von Substanz es sich handelt und ob diese gesundheitsschädlich gewesen sein könnte. Auf Anfragen von Medienvertretern reagierten weder die zuständige Polizei noch das Management des Künstlers, eine offizielle Stellungnahme steht daher aktuell noch aus.
Lindsey wurde in den 1970er-Jahren als Gitarrist von Fleetwood Mac weltweit bekannt und prägte mit seinem markanten Sound Hits wie "Go Your Own Way" entscheidend mit. Innerhalb der Band sorgte er immer wieder für Schlagzeilen – insbesondere wegen seiner komplizierten beruflichen und privaten Historie mit Sängerin Stevie Nicks (77). Auch mit Schlagzeuger Mick Fleetwood (78) verband ihn eine lange, von kreativen Höhen und persönlichen Differenzen geprägte Zusammenarbeit. Heute konzentriert sich der Musiker vor allem auf seine Solokarriere und sein Privatleben abseits des großen Bandtrubels. Wie sehr ihn der Vorfall in Santa Monica persönlich belastet, ist bislang nicht bekannt, da sich Lindsey bisher nicht öffentlich zu dem Angriff geäußert hat.





