

Miles Teller bricht Schweigen über seinen größten Shitstorm
Jahrelang hat Miles Teller (39) geschwiegen – jetzt spricht der Schauspieler offen über einen der dunkelsten Momente seiner Karriere. In einem neuen Interview mit IndieWire blickte der 39-Jährige auf ein Esquire-Porträt aus dem Jahr 2015 zurück, das für einen handfesten Skandal sorgte. In dem damaligen Artikel wurde er vom Autor selbst mehrfach als "A*schloch" bezeichnet, was ihm damals wie heute noch zu schaffen macht. "Das wurde so falsch gehandhabt", erinnerte er sich. Der Artikel habe sich "wie ein echter Verstoß gegen das an[gefühlt], was tatsächlich passiert ist."
Seit dem Vorfall zieht Miles klare Konsequenzen: Interviews ohne Kamera lehnt er ab. "Wenn ich das Interview nicht auf Kamera mache, kann diese Person Dinge falsch zitieren, Dinge in eine andere Reihenfolge bringen oder Dinge behaupten, die nicht passiert sind", begründete er seine Entscheidung. Seinem Team habe er damals klargemacht, dass er so etwas nicht noch einmal mitmachen wolle. "Es ist leider so, dass ein guter Mensch zu sein, sich nicht verkauft. Die Leute wollen auf die Negativität klicken", so der Schauspieler. Für ihn zähle am Ende etwas anderes: "Wie du mit Menschen umgehst – das ist es, was wirklich zählt. Schauspieler, Regisseure, Crew, Produzenten – du kannst nicht verstecken, wer du bist, wenn du am Set bist."
Aktuell ist Miles in gleich mehreren hochkarätigen Projekten zu sehen. Im Michael-Jackson-Biopic "Michael" spielt er den Anwalt John Branca – und deutete im selben Interview bereits an, dass eine Fortsetzung in Planung sein könnte. Zudem feierte sein neuer Film "Paper Tiger" am 16. Mai seine Premiere beim Filmfestival in Cannes. In dem von James Gray inszenierten Drama, das vom Verleih Neon herausgebracht wird, steht er neben Adam Driver (42) und Scarlett Johansson (41) vor der Kamera. Seinen Karrieredurchbruch hatte er einst mit dem Film "Rabbit Hole" im Jahr 2010 und dem gefeierten Musikerdrama "Whiplash" im Jahr 2014 gefeiert.







