Deontay Wilder sicher: Tochter wurde durch Samenraub gezeugt
Deontay Wilder sicher: Tochter wurde durch Samenraub gezeugtGetty ImagesZur Bildergalerie

Deontay Wilder sicher: Tochter wurde durch Samenraub gezeugt

- Carina Bukenberger
Lesezeit: 2 min

Boxer Deontay Wilder (40) spricht bei "Piers Morgan Uncensored" erstmals offen über die dramatische Zeugung seiner Tochter Naieya und erhebt schwere Vorwürfe. Der US-Sportler, der am 4. April gegen Derek Chisora in den Ring stieg, erklärt: "Die Kindsmutter versuchte, mich in eine Falle zu locken, um das Baby zu bekommen." Konkret soll sie ihn nach dem Liebesspiel auf beinahe aggressive Weise davon abgehalten haben, auf ihrem Bauch befindliches Ejakulat mit einem Handtuch abzuwischen. "Sie rannte ins Badezimmer, schloss die Tür und injizierte mein Sperma in sich. So bekamen wir Naeiya", behauptet der 40-Jährige und fügt hinzu: "Um ehrlich zu sein, sie weiß nicht einmal, dass ich das weiß."

Deontay, dessen Kampfbilanz bei 44 Siegen und vier Niederlagen steht, geht in dem Interview noch weiter und wirft der Mutter vor, in gewisser Weise selbst verschuldet zu haben, dass das Kind mit Spina bifida geboren wurde. Das Risiko für diese angeborene Fehlbildung der Wirbelsäule und des Rückenmarks kann in der Regel durch die Einnahme von Folsäure vor und während der Schwangerschaft stark gesenkt werden, was die junge Frau versäumt habe. Trotz der schwierigen Umstände entschied sich Deontay letztendlich aktiv für das Kind. "Es gab die Möglichkeit, die Schwangerschaft zu beenden, aber es war einfach etwas in meinem Herzen. Ich hatte das Gefühl, dass sie es verdient hat, zu leben", erklärte der Schwergewichtsboxer gegenüber Moderator Piers Morgan (61).

Heute gibt sich Deontay als engagierter Vater und betont die große Bedeutung väterlicher Präsenz im Leben von Kindern. "Ich fördere immer, dass Väter sich um ihre Kinder kümmern. Egal, was passiert", erklärt der knapp über zwei Meter große Boxer, der in der Vergangenheit schon mit dem Gesetz in Konflikt geriet. Tochter Naieya habe einen erheblichen Einfluss auf sein Leben gehabt, und er sei dankbar für die Möglichkeit, sich um ein Kind mit besonderen Bedürfnissen kümmern zu können. "Sie brauchte mich, so wie ich sie brauchte", erklärt Deontay – mit einem unübersehbaren Funkeln in den Augen.

Deontay Wilder vor dem Schwergewichtsduell gegen Derek Chisora in der O2 Arena in London, April 2026
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Deontay Wilder vor dem Schwergewichtsduell gegen Derek Chisora in der O2 Arena in London, April 2026
Deontay Wilder, 2022
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Deontay Wilder, 2022
Deontay Wilder in der MGM Grand Garden Arena im November 2019
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Deontay Wilder in der MGM Grand Garden Arena im November 2019
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