Paris Jackson erhebt Vorwürfe gegen Testamentsvollstrecker

Paris Jackson erhebt Vorwürfe gegen Testamentsvollstrecker

- Promiflash Redaktion
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Paris Jackson (28) geht scharf mit den Testamentsvollstreckern des Nachlasses ihres verstorbenen Vaters Michael Jackson (†50) ins Gericht. Die Schauspielerin wirft John Branca und John McClain vor, sie gezielt zu schikanieren, weil sie Fragen zu Zahlungen an externe Anwaltskanzleien gestellt hat. Wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht, die TMZ vorliegen, behauptet Paris gemeinsam mit ihrem Rechtsteam, dass die beiden Nachlassverwalter Unterlagen bei Gericht einreichen, die "spotten und herabwürdigen". Die 28-Jährige fühlt sich als einzige Tochter von Michael angegriffen und macht deutlich, dass die Auseinandersetzung für sie "schmerzhaft" sei und "eine Ablenkung von ihrem eigenen Leben und ihrer eigenen Karriere" darstelle.

In den neuen Dokumenten klingt Paris frustriert und lässt über ihre Anwälte klarstellen: "Bei fast jeder Anhörung und erneut in dieser Einreichung versuchen die Testamentsvollstrecker, der Sache aus dem Weg zu gehen, indem sie Paris' Bedenken als anwaltlich getrieben oder im Dienste eines angeblichen Wunsches nach medialer Aufmerksamkeit darstellen. Beides ist nicht wahr." Besonders scharf kritisiert sie eine kürzlich veröffentlichte Stellungnahme der Nachlassverwalter, die sie als "sexistisch" bezeichnet. Darin wurde sie als "stolzierend" beschrieben und die Vollstrecker hätten sich selbst als "die Erwachsenen" bezeichnet, im Gegensatz zu einer 28-jährigen Frau und ihren erwachsenen Geschwistern. Paris ist überzeugt, dass Branca und McClain "das Geld ihres Vaters benutzen, um sie in den Medien anzugreifen" und sie zum Schweigen bringen wollen.

Die Testamentsvollstrecker wehren sich vehement gegen die Anschuldigungen. Anwalt Jonathan Steinsapir, der den Nachlass vertritt, erklärte gegenüber TMZ: "Um es klarzustellen: Der Nachlass und seine Testamentsvollstrecker haben niemals jemandem aus irgendeinem Grund ein Geschenk gemacht. Zusätzlich wurde keine vom Nachlass vorgenommene Zahlung jemals vom Gericht abgelehnt oder als unerlaubt eingestuft." Er betonte, dass Paris bereits rund 65 Millionen Dollar an Leistungen erhalten habe und in der Lage sei, "viele hundert Millionen mehr zu erben". Der Anwalt verwies darauf, dass der Nachlass zum Zeitpunkt von Michaels Tod im Jahr 2009 mit 500 Millionen Dollar verschuldet und vor dem Bankrott stand, aber von den Vollstreckern in ein Geschäft verwandelt wurde, das Milliarden an Einnahmen generiert. Der Streit zwischen den Parteien schwelt bereits seit Monaten, wobei die Nachlassverwalter zuletzt eine Rechnung über rund 106.000 Dollar für entstandene und erwartete Anwaltskosten eingereicht hatten.

Paris Jackson bei der Vanity Fair x Amazon MGM Studios Awards-Season-Feier in Los Angeles, Januar 2026
Getty Images
Paris Jackson bei der Vanity Fair x Amazon MGM Studios Awards-Season-Feier in Los Angeles, Januar 2026
Michael, Paris, Prince und Blanket Jackson
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Paris Jackson bei der Vivienne Westwood Womenswear Show während der Paris Fashion Week
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