

Trunkenheitsfahrt & Unfall: Tiger Woods offiziell angeklagt
Tiger Woods (50) muss sich wegen Trunkenheit am Steuer vor Gericht verantworten. Der Golfstar wurde am Dienstag offiziell angeklagt, nachdem er Ende März in Florida in einen Verkehrsunfall verwickelt war, bei dem sich sein Range Rover überschlug. Wie TMZ berichtet, werden Tiger zwei Vergehen zur Last gelegt: Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss sowie die Weigerung, einen chemischen oder physischen Test seines Atems oder Urins durchführen zu lassen. Bei beiden Anklagepunkten handelt es sich um Ordnungswidrigkeiten. Der Vorfall ereignete sich am 27. März, als der legendäre Golfer nach Angaben der Polizei mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war, ein anderes Fahrzeug streifte und sich anschließend mit seinem Wagen überschlug.
Laut Strafverfolgungsbehörden wollte ein Pickup-Truck gerade in eine Einfahrt abbiegen, als Tiger das Fahrzeug getroffen haben soll. Die Beamten gaben an, dass der Sportler "deutliche Anzeichen von Beeinträchtigung" gezeigt habe. Bei einer Durchsuchung fanden die Polizisten zwei Hydrocodon-Tabletten in seiner Tasche. Das Schmerzmittel gehört zu den Opioiden und kann bei unsachgemäßer Einnahme die Fahrtüchtigkeit erheblich beeinträchtigen.
Mittlerweile hat sich auch das Unfallopfer, Jeromy Bullard, rechtliche Unterstützung gesichert. Wie das Portal TMZ Sports berichtete, reichte Jeromy am Donnerstag eine Vollmacht für den Anwalt Jason Fagnano ein, der auf Personenschäden nach Verkehrsunfällen spezialisiert ist. Der Jurist soll sicherstellen, dass Bullards Rechte im laufenden Verfahren gewahrt bleiben. Laut dem Magazin bedeutet dies jedoch nicht automatisch, dass Jeromy gegen den Sportler klagen wird. Im Detail wurde bekannt, dass der Zusammenstoß sich ereignete, als der berühmte Golfer mit seinem schwarzen Range Rover gegen einen Anhänger fuhr, den das Opfer an seinem Ford-Pickup befestigt hatte.





