Unfallopfer von Tiger Woods schaltet jetzt einen Anwalt ein
Das Unfallopfer von Tiger Woods (50) hat sich nun einen Anwalt genommen. Wie TMZ Sports berichtet, wurde am Donnerstag in Florida eine entsprechende Vollmacht für Jeromy Bullard eingereicht. Der Jurist Jason Fagnano ist auf Personenschäden spezialisiert, die bei Auto-, Lkw-, Motorrad-, Fahrrad- und Fußgängerunfällen entstehen. Die rechtliche Vertretung ermöglicht es Bullard, im Strafverfahren vertreten zu werden und sicherzustellen, dass seine Rechte während des gesamten Prozesses gewahrt bleiben. Dies bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass er den Golfstar verklagen werde, so das Portal.
Der 50-jährige Sportler war am 27. März mit seinem schwarzen Range Rover in einen Anhänger gekracht, der an Bullards Ford-Pickup befestigt war. Tiger hatte versucht, in eine Einfahrt abzubiegen, als es zu dem Zusammenstoß kam. Der Fahrer des Pickups gab laut Bericht an, dass er Woods' Wagen von hinten habe herannahen sehen und erfolglos versucht habe, aus dem Weg zu fahren. Der Aufprall beschädigte das hintere Fahrerrad des Anhängers, das entfernt werden musste, um ihn von der Unfallstelle zu bekommen. Der entstandene Schaden wird auf rund 5.000 Dollar geschätzt. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.
Tiger drohen nun rechtliche Konsequenzen wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss mit Sachbeschädigung sowie wegen der Weigerung, sich einem gesetzlich vorgeschriebenen Test zu unterziehen. Zudem wurde ihm ein Strafzettel wegen unvorsichtigen Fahrens ausgestellt. Der Golfer hat inzwischen angekündigt, sich in Behandlung zu begeben. Aus Gründen der Privatsphäre will er dafür das Land verlassen. Der Unfall ereignete sich nur wenige Tage vor Tigers Festnahme am Freitag, die landesweit für Schlagzeilen sorgte.






