

Joseph Duggar in Einzelhaft wegen besonderer Schutzmaßnahmen
Joseph Duggar (31) musste während seiner Zeit in einem Gefängnis in Arkansas 23 Stunden täglich in Einzelhaft verbringen. Das Washington County Sheriff's Office bestätigte gegenüber E! News, dass der 31-Jährige getrennt von anderen Häftlingen untergebracht wurde – "zu seiner eigenen Sicherheit". Die Einzelhaft dauerte über eine Woche und endete erst am 27. März mit seiner Überstellung nach Florida. Ihm wird vorgeworfen, im Jahr 2020 während eines Familienurlaubs ein neunjähriges Mädchen missbraucht zu haben.
Die ungewöhnliche Maßnahme hatte offenbar auch mit Josephs Bekanntheitsgrad zu tun. "Aufgrund von Duggars sozialem Status und der Medienpräsenz, die seinen Fall umgibt, versetze ich Duggar für sieben Tage zur administrativen Trennung in HC-4 zu seiner eigenen Sicherheit", vermerkte ein Beamter am 19. März in einem Protokoll, aus dem E! News zitiert. Während seiner Zeit in Einzelhaft las Joseph die Bibel und führte Telefonate mit seiner Ehefrau Kendra (27). Mittlerweile ist er gegen eine Kaution von 600.000 Dollar (rund 520.000 Euro) auf freiem Fuß. Ihm ist der Kontakt zu Minderjährigen ohne Aufsicht untersagt.
Neben den Vorwürfen in Florida droht Joseph auch in Arkansas juristischer Ärger. Sowohl er als auch Kendra müssen sich dort wegen vierfacher Kindeswohlgefährdung und vierfacher Freiheitsberaubung zweiten Grades verantworten. Der Grund: Bei einer Hausdurchsuchung wurde festgestellt, dass sich bei zwei Zimmern das Schloss der Türklinke auf der Außenseite statt auf der Innenseite befand. Die Behörden schlossen daraus, dass sie ihre Kinder unrechtmäßig darin eingesperrt haben könnten. Keinem der beiden ist es derzeit gestattet, Kontakt zu ihren vier Kindern aufzunehmen. Am 29. April werden sie vor Gericht erscheinen und voraussichtlich ihre Plädoyers abgeben. Sollte Joseph langfristig wieder in Haft müssen, wird er vermutlich erneut in Einzelhaft untergebracht werden. Schon der bloße Vorwurf, jemand sei ein Sexualstraftäter, kann hinter Gittern Gewalt und Übergriffe durch andere Insassen nach sich ziehen. Da Josephs Fall durch seine Medienpräsenz öffentlich bekannt ist, sind erneute zusätzliche Schutzmaßnahmen – inklusive Einzelhaft – zu seiner eigenen Sicherheit wahrscheinlich.







