

Zu dick? Michelle Buteau bekam diese fiese Kamera-Ansage
Michelle Buteau hat sich ihren Weg ins Rampenlicht hart erkämpft. Die Schauspielerin und Komikerin spricht jetzt im Gespräch mit dem Magazin People offen darüber, welche verletzenden Worte sie auf diesem Weg einstecken musste. Besonders eine Aussage aus ihrer Studienzeit hat sich eingebrannt: Ein Professor sagte ihr damals, sie sei zu dick, um vor der Kamera zu stehen. Doch er war nicht der Einzige. Auch ein ausführender Produzent soll ihr bedeutet haben, sie sei zu groß für die Kamera – sie solle lieber für jemand anderen schreiben. Heute ist die 48-Jährige Hauptdarstellerin, Co-Autorin und bald auch Regisseurin ihrer eigenen Netflix-Serie "Survival of the Thickest". In früheren Gesprächen zeigte sie gerne ihre private Seite und sprach auch über Liebesthemen.
"Es ist nicht nur die Branche, es ist die Gesellschaft, es ist die Kultur. Und deshalb ist Diversität nicht nur ein Hashtag. Es ist eine Lebensweise, denn wenn du dich nirgendwo siehst, woher weißt du dann, dass du es schaffen kannst?", sagt Michelle gegenüber People. Die dritte und finale Staffel von "Survival of the Thickest" startet am 2. Juli bei Netflix und bringt einige prominente Gaststars mit: Wanda Sykes (62), D.L. Hughley, Ashley Graham (38), Jenna Lyons und Ice-T (68) werden zu sehen sein. Für Michelle ist die Staffel noch aus einem weiteren Grund besonders: Sie führt erstmals selbst Regie. "Es ist nicht oft, dass man einen Ort findet und Menschen zusammenbringt, die einem das Gefühl geben, ganz oben auf einer Achterbahn zu sein und sicher abzuheben", beschreibt sie das Erlebnis.
Die Serie basiert auf Michelles gleichnamiger Memoiren-Vorlage und wurde gemeinsam mit Danielle Sanchez Witzel entwickelt. Die Hauptfigur Mavis, eine Plussize-Stylistin und Designerin, spiegelt dabei auch Michelles eigene Erfahrungen wider. Die Schauspielerin ist derzeit außerdem mit ihrer "Surviving and Thriving Tour" auf Tournee, die sie unter anderem nach New York City, London und Amsterdam führt.








