Darum musste Olivia Wilde ihren echten Namen ablegen
Olivia Wilde (42) heißt eigentlich gar nicht "Wilde" – zumindest nicht von Geburt an. Im Podcast "Armchair Expert" mit den Moderatoren Dax Shepard (51) und Monica Padman sprach die Schauspielerin offen darüber, warum sie für ihre Hollywood-Karriere einen Künstlernamen angenommen hat. Ihr echter Nachname lautet "Cockburn" – und obwohl er laut der 42-Jährigen eigentlich "Coburn" ausgesprochen wird, sorgte die Schreibweise schon in ihrer Kindheit für reichlich Spott. "Ich bitte euch, euch vorzustellen, wie das ist, wenn man ein Kind ist – denn es wird 'Cockburn' geschrieben", erklärte sie lachend. Den Familiennamen bezeichnet sie als Teil ihres schottischen Erbes.
Als sie für ihre Karriere einen Künstlernamen wählen wollte, ließ sie sich von einem literarischen Vorbild inspirieren: Sie entschied sich für "Wilde", in Anlehnung an den berühmten irischen Dichter und Schriftsteller Oscar Wilde. Die Kindheitserfahrungen mit ihrem echten Nachnamen beschreibt sie als "charakterbildend". Sie habe früh gelernt, über den Spott hinwegzulachen: "Ich weiß nicht – ich fand es auch lustig. Ich dachte: Okay, ich verstehe das. Das ist witzig." Ob es für jüngere Geschwister noch schwieriger war, den Nachnamen zu tragen, ließ sie offen – ihr jüngerer Bruder Charlie habe es möglicherweise noch schwerer gehabt.
Olivia, die sich in den vergangenen Jahren nicht nur als Schauspielerin, sondern auch als Regisseurin von Projekten wie "Don’t Worry Darling" einen Namen gemacht hat, gibt damit einen selten persönlichen Einblick in ihre Herkunft. Die Künstlerin spricht immer wieder offen darüber, wie sehr äußere Erwartungen und gesellschaftliche Normen ihr Leben geprägt haben – zuletzt auch, als sie im Podcast "The Run-Through" über Vorurteile gegenüber romantischen Beziehungen älterer Frauen zu jüngeren Männern reflektierte.








