

"Tolle News": Bryan Johnson optimistisch nach Diagnose
Bryan Johnson (48) hat sich nach der Enthüllung seiner unheilbaren Autoimmunerkrankung nun auch in einem Interview zu Wort gemeldet und dabei erstaunliche Gelassenheit bewiesen. Der US-Techunternehmer und Biohacker sprach jetzt mit TMZ über seine Diagnose – Autoimmune Gastritis –, die er vergangene Woche bereits öffentlich auf Social Media bekanntgegeben hatte. Trotz des offensichtlichen Widerspruchs, dass ausgerechnet ein Mann, dessen gesamte Marke auf dem Kampf gegen das Altern aufgebaut ist, an einer unheilbaren Krankheit erkrankt ist, zeigte sich Bryan alles andere als gebrochen.
Gegenüber TMZ beschrieb er seine Diagnose mit dem Wort "wunderbar". Seine Kritiker, die ihm immer vorgeworfen haben, er spiele Gott, lud er augenzwinkernd dazu ein, bei seiner Beerdigung mit "Ich hab's dir doch gesagt" aufzutauchen. Trotzdem weiß er: "Viele Leute sind traurig, das schätze ich. Trotzdem sind viele auch glücklich darüber, es ist wie die ultimative griechische Tragödie. Es ist pure Ironie." Bryan erklärte zudem, dass die Krankheit in den vergangenen zehn bis zwanzig Jahren unbemerkt vorangeschritten sei. "Ich hatte immer ein unwohles Gefühl in meinem Magen, ich wurde aber erst letzten Monat diagnostiziert", so Bryan. Die Folgen sind gravierend: Sein Körper kann kein Eisen, kein Vitamin B12 und andere Mikronährstoffe mehr aufnehmen, was langfristig zu Mangelernährung und einem erhöhten Krebsrisiko führen kann. Für ihn und sein Team sei dies jedoch kein Grund zur Resignation, sondern Ansporn, weiter nach einem Heilmittel zu suchen. Über seine Diagnose sagt er abschließend: "Ich finde, das sind tolle News."
Die Diagnose fällt in eine Phase, in der Bryan ohnehin intensiv an seinem eigenen Körper experimentiert. Der Unternehmer investiert seit Jahren große Summen in Programme zur Lebensverlängerung und überwacht seine Blutwerte engmaschig. Schon länger waren dabei ungewöhnlich niedrige Eisenspeicherwerte aufgefallen, die sich trotz Therapien nicht stabilisieren ließen – erst eine Gewebeprobe aus dem Magen brachte die Erklärung. Privat ist Bryan Vater von drei Kindern und gewährt seinen Followern regelmäßig Einblicke in seinen Alltag zwischen Laboruntersuchungen, strengen Ernährungsplänen und Familienmomenten. In Interviews betont der Techstar immer wieder, dass es ihm nicht nur um sich selbst gehe, sondern auch darum, Erkenntnisse zu gewinnen, von denen irgendwann viele Menschen profitieren könnten.







