

Rührender Abschied für Victor Willis sorgt für Aufsehen
In San Diego ist Victor Willis (75) auf seinem letzten Weg von einer ganz besonderen Trauergemeinde begleitet worden: Rund 50 Menschen versammelten sich im Greenwood Memorial Park and Mortuary, um Abschied von dem Sänger zu nehmen – mittendrin fünf aktuelle Mitglieder der Village People. Die Trauerfeier wirkte wie eine Mischung aus Abschied und stiller Hommage an die Disco-Ikone: Statt im klassischen Schwarz kamen die Bandkollegen genau so, wie Fans sie jahrzehntelang von der Bühne kannten. Fotos von der Zeremonie, die TMZ veröffentlicht hat, zeigen Nicholas Manelick als Cowboy, Javier Perez als Native American, James Lee als G.I. und J.J. Lippold in seiner Lederpracht.
Victor wurde im Rahmen der Trauerfeier beigesetzt, nachdem er im vergangenen Monat nach einer kurzen, aggressiven Krankheit gestorben war. Der Sänger gehörte 1977 zu den Gründungsmitgliedern der Village People und war über die Jahre in verschiedenen Besetzungen der Band zu sehen. 2017 kehrte Victor zu der Gruppe zurück und stand in den folgenden Jahren wieder regelmäßig mit seinen Bandkollegen auf der Bühne. Auch bei dem Auftritt im Vorfeld von Donald Trumps (80) Amtseinführung 2025 war er dabei. Der US-Präsident erinnerte laut TMZ ebenfalls an den Musiker und erklärte, er werde bei "Y.M.C.A." immer an Victor denken. Außerdem bezeichnete er ihn als "großartigen und fröhlichen Kerl".
Mit Victor verliert die Disco-Welt eine prägende Stimme der Village People. Der Sänger hatte die Gruppe als Mitbegründer entscheidend mitgeprägt und war über Jahrzehnte eng mit ihrem berühmten Image verbunden. Erst vor wenigen Wochen war sein Tod bekannt geworden. Seitdem steht vor allem sein musikalisches Vermächtnis im Mittelpunkt, das weit über die Hochphase der Disco-Ära hinausreicht und Songs wie "Y.M.C.A." untrennbar mit seinem Namen verbunden hat.






