In Klinik: Perez Hilton in "ernstem, aber stabilem" Zustand
Perez Hilton (48) wird weiterhin in einer Klinik in Florida behandelt. Am Samstag meldete sich seine Familie mit einem neuen Update auf der Website des Bloggers zu Wort. Demnach befindet sich der Social-Media-Star seit vergangenem Dienstag stationär in Behandlung – auf Grundlage des Florida Baker Act. Dieses Gesetz ermöglicht es, Menschen in akuten psychischen Krisen vorübergehend auch unfreiwillig unterzubringen. Neu sind vor allem die Angaben zu seinem körperlichen Zustand: Perez habe viel Blut verloren und weitere Verletzungen erlitten. In den kommenden Tagen stehen ihm laut dem Statement zudem Operationen bevor. Auch die anschließende Genesung werde längere Zeit in Anspruch nehmen. "Perez' Zustand ist weiterhin ernst, aber stabil", heißt es in der Mitteilung der Angehörigen.
Auch der Kontakt zu dem Blogger ist derzeit stark begrenzt. "Seine Kommunikation ist äußerst eingeschränkt und beschränkt sich auf die engste Familie, medizinisches Fachpersonal und andere Personen, die direkt an seiner Versorgung beteiligt sind", erklärte die Familie in dem Statement. Immerhin konnten seine Mutter Teresita Lavandeira und seine Schwester bereits Zeit mit ihm im Krankenhaus verbringen – dafür zeigten sich die Angehörigen ausdrücklich dankbar. Gleichzeitig richteten sie eine Bitte an die Öffentlichkeit: Man wünsche sich Raum und Privatsphäre, um sich ganz auf die Behandlung, die Genesung und die Versorgung aller Beteiligten konzentrieren zu können. Zur Situation der drei Kinder des Bloggers heißt es laut Page Six, sie seien in Sicherheit und würden aktuell von engen Familienmitgliedern betreut.
Vorausgegangen war ein dramatischer Dienstag: Perez wurde aus seinem neuen Zuhause in Miami ins Krankenhaus gebracht, nachdem er während eines verstörenden TikTok-Livestreams offenbar eine schwere psychische Krise durchlebt und sich selbst verletzt hatte. Besorgte Zuschauer wählten daraufhin den Notruf. Die Polizei versuchte mehrere Stunden lang, ihn zu erreichen, bevor Einsatzkräfte gegen 23 Uhr das Haus betraten. Kurz darauf wurde er in die Klinik transportiert. Dort war er nach Angaben eines Familienvertrauten bereits wach und konnte mit seiner Mutter sprechen – psychisch habe er sich jedoch weiterhin in einer sehr schlechten Verfassung befunden. Während seines Klinikaufenthalts wird sein engstes Umfeld sowohl in die Betreuung als auch in die Kommunikation eingebunden.
Bist du selbst depressiv oder hast du Suizid-Gedanken? Dann kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhältst du anonym und rund um die Uhr Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.








