Aus: Das passiert mit Frank Buschmanns Social-Media-Profil

Aus: Das passiert mit Frank Buschmanns Social-Media-Profil

- Shannon Lang
Lesezeit: 3 min
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Frank Buschmann (61) zieht bei seiner privaten Social-Media-Nutzung einen klaren Schlussstrich. Am Montag verabschiedete sich der Sportkommentator mit einer letzten Videobotschaft von seinen rund 226.000 Instagram-Followern. Wie Spot on News berichtet, wird sein Profil allerdings nicht gelöscht. Stattdessen übernimmt künftig sein langjähriges Management die Betreuung des Accounts. Dort sollen Fans weiterhin erfahren, bei welchen beruflichen Einsätzen Frank in Sport und Unterhaltung zu sehen oder zu hören ist. Auch mögliche Kooperationen mit Sendern, Medienhäusern und weiteren Partnern sollen auf der Seite vorgestellt werden. Der Moderator selbst wird hingegen keine Beiträge mehr auf dem Kanal veröffentlichen. Im Video machte er deutlich, dass ihm dieser Schritt wichtig ist. Er werde "das Ding hier tatsächlich nicht mehr selbst betreiben", erklärte Frank. Als Grund fügte er hinzu: "Weil mir persönlich im Privaten Social Media einfach überhaupt nicht guttut und ich da auch keine Lust mehr drauf hab." Damit bleibt sein Account zwar bestehen, seine persönliche Instagram-Zeit ist jedoch beendet.

Seit seiner ersten Ankündigung vor rund sechs Wochen hatten Frank und sein Management mehrere Möglichkeiten für die Zukunft des Profils geprüft. Neben einer endgültigen Löschung stand laut dem Moderator auch im Raum, den Account einer Organisation zu überlassen und damit "etwas Gutes" zu tun. Die Rückmeldungen der vergangenen Wochen hätten jedoch gezeigt, dass viele Menschen weiterhin über seine beruflichen Projekte informiert werden möchten. Deshalb bleibt die Seite nun als reine Informationsplattform erhalten, während das Management das Steuer übernimmt. Frank bezeichnete diese Lösung als gut für alle Beteiligten und beendete seine Videobotschaft mit einem knappen Abschiedsgruß: "Man sieht sich." Von der Bildfläche verschwindet er damit aber nicht. Beruflich bleibt der Kommentator weiterhin präsent: Für Sky begleitet er Spiele der Bundesliga, seit 2025 ist seine Stimme wieder bei NBA-Übertragungen zu hören. Darüber hinaus arbeitet Frank für RTL, wo er sowohl bei Spielshows als auch im Basketball zum Einsatz kommt.

Der Abschied selbst kommt nicht überraschend. Bereits Ende Juni hatte Buschmann angekündigt, nach Facebook und X auch Instagram den Rücken zu kehren. Neu ist lediglich, wie es mit seinem Profil weitergeht. Als entscheidenden Grund für den Rückzug hatte er damals den rauen Umgangston im Netz genannt. Dabei ging es ihm nicht allein um die Reaktionen auf seine eigenen Beiträge, sondern auch um belastende Inhalte, die ihm beim morgendlichen Scrollen begegneten. Hinzu kamen berufliche Erwartungen, die inzwischen an die sozialen Netzwerke geknüpft sind, sowie selbst ernannte Experten, die aus seiner Sicht die Kompetenz echter Fachleute infrage stellen. Bei all seiner Kritik betonte er aber auch die schönen Momente: Mit Fans habe er im Netz viel gelacht und positive Begegnungen erlebt. Sein endgültiger Rückzug bezieht sich ausdrücklich auf die private Nutzung – seine Arbeit vor Publikum bleibt davon unberührt.

Frank Buschmann, Moderator und Sportreporter, 2025
Instagram / buschibuschmann
Frank Buschmann, Moderator und Sportreporter, 2025
Frank Buschmann im März 2026
Instagram / buschibuschmann
Frank Buschmann im März 2026
Frank "Buschi" Buschmann, Moderator
RTL / Markus Hertrich
Frank "Buschi" Buschmann, Moderator
Wie findet ihr Franks Lösung: privat offline, aber der Account bleibt als Info-Plattform?