"Germany's Next Topmodel" läuft weiterhin auf ProSieben
Fans von Germany's Next Topmodel können aufatmen: Auch wenn Heidi Klums (53) Oktoberfest-Show "HeidiFest" künftig bei RTL zu sehen ist, bleibt das Model seinem langjährigen Stammsender ProSieben mit der Castingshow erhalten. Sendersprecher Christoph Körfer stellte laut Joyn klar, dass der Wechsel des Wiesn-Specials keinerlei Auswirkungen auf das Erfolgsformat hat. "Die Zusammenarbeit zu GNTM tangiert das nicht", betonte er. Schon im September soll es mit den Dreharbeiten zur 22. Staffel losgehen – und dabei will es der Sender offenbar nicht belassen. "Wir starten im September mit den Dreharbeiten und werden das auch noch einige Jahre machen", erklärte Christoph zur langfristigen Zukunft der Show. Damit ist klar: Heidi wird auch in den kommenden Jahren Nachwuchsmodels vor der ProSieben-Kamera bewerten, während ihr Oktoberfest-Format bei der Konkurrenz eine neue Heimat findet.
Ausgelöst hatten die Spekulationen Meldungen vom vergangenen Freitag: RTL gab bekannt, die zweite Ausgabe des "HeidiFest" zu übertragen. Gefeiert wird dabei erneut im Münchner Hofbräuhaus. Bereits einen Tag zuvor hatte ProSieben mitgeteilt, dass in diesem Herbst keine eigene Live-Übertragung geplant sei. "ProSieben berichtet in diesem Jahr in seinen Magazinen über das Oktoberfest und alle Feste drumherum. Eine Live-Übertragung des 'HeidiFest' wie 2025 war und ist auf ProSieben nicht geplant", hieß es dazu von Christoph. Dass das Special nun beim größten Privatsender-Konkurrenten läuft, sorgte für Fragen – schließlich ist Heidi seit mehr als zwei Jahrzehnten eng mit ProSieben verbunden. Der Sender zieht inzwischen aber eine klare Trennlinie zwischen dem einmaligen Oktoberfestformat und der Modelshow.
Heidi und ProSieben verbindet tatsächlich eine besonders lange Zusammenarbeit: 21 Staffeln "Germany's Next Topmodel" sind gemeinsam entstanden, mit Staffel 22 wird diese Partnerschaft fortgesetzt. Das erste "HeidiFest" hingegen flimmerte 2025 über die ProSieben-Bildschirme und blieb mit 6,3 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen hinter den Erwartungen zurück. Trotz der durchwachsenen Quote stellte sich der Sender damals demonstrativ hinter die Moderatorin. "Wie in allen Familien gilt auch bei uns: in guten wie in schlechten Zeiten", ließ ProSieben verlauten. Senderchef Hannes Hiller hob damals vor allem die Aufmerksamkeit hervor, die das Format erzeugte: "Wenn an diesem Tag über irgendetwas gesprochen wurde, dann über Heidi, ihr 'HeidiFest' und ProSieben."











