Regel gebrochen: König Charles riskierte "ernste" Folgen

Regel gebrochen: König Charles riskierte "ernste" Folgen

- Promiflash Redaktion
Lesezeit: 2 min
Promiflash.de bei Google bevorzugenPromiflash.de bei Google bevorzugen

Ein Auftritt aus dem Jahr 2013 sorgt bis heute für Gesprächsstoff: Damals besuchte König Charles III. (77), zu dieser Zeit noch Prinz von Wales, gemeinsam mit Camilla das Whitstable Oyster Festival. Dort bekam der Royal eine frisch geöffnete Auster gereicht, die auf Eis serviert wurde – und ließ es sich nicht nehmen, sie direkt zu probieren. Damit ignorierte Charles eine Vorsichtsregel, an die sich Mitglieder der britischen Königsfamilie bei offiziellen Terminen normalerweise halten sollen. Schalentiere und rohes Fleisch werden auf Reisen möglichst gemieden, um Lebensmittelvergiftungen und damit mögliche Ausfälle bei eng getakteten Terminen zu verhindern. Charles schien sich davon allerdings nicht abschrecken zu lassen: Berichten zufolge wischte er sich nach dem Genuss zufrieden den Mund ab – mit einer Serviette, die ihm Camilla reichte.

Warum die Royals unterwegs bei Meeresfrüchten normalerweise vorsichtig sind, erklärte der frühere royale Butler Grant Harrold gegenüber Woman & Home: "Es ist eine sehr vernünftige Entscheidung, unterwegs bei öffentlichen Terminen auf Meeresfrüchte zu verzichten. Wir wollen nicht, dass ein Mitglied der königlichen Familie eine ernste Reaktion auf eine Lebensmittelvergiftung erleidet, insbesondere wenn es sich auf einer Auslandsreise befindet." Dazu kommt ein ganz praktischer Punkt: Schalentiere lassen sich nicht immer besonders elegant essen und bergen bei offiziellen Auftritten zusätzlich das Risiko kleiner Missgeschicke. Charles selbst nahm es mit dieser Empfehlung offenbar auch in den folgenden Jahren nicht allzu streng. Bei einem Besuch in Neuseeland im Jahr 2015 wurden ihm erneut Austern angeboten. Ob er diesmal tatsächlich zugriff, wurde allerdings nicht beobachtet.

Seine Mutter Queen Elizabeth II. (†96) hielt sich dagegen deutlich konsequenter zurück. Austern kamen für die verstorbene Monarchin offenbar ohnehin nicht infrage. Laut dem früheren Palastmitarbeiter Charles Oliver mochten weder sie noch ihr Ehemann Prinz Philip (†99) die Delikatesse. In dem Buch "Dinner at Buckingham Palace", das auf Olivers Tagebüchern und persönlichen Erinnerungen basiert, heißt es: "Es gibt unweigerlich ein oder zwei Dinge, die die Queen und ihr Ehemann nicht mögen, und die Gastgeber werden entsprechend im Voraus gewarnt." Auch Knoblauch und Zwiebeln waren bei Elizabeth wenig beliebt. Der ehemalige Palastkoch Darren McGrady berichtete, die Queen habe solche Zutaten als "unsozial" empfunden – vermutlich auch deshalb, weil bei offiziellen Terminen ständig Gespräche auf engem Raum geführt wurden. Prinz Philip sah das offenbar entspannter: Bei seinen eigenen Dinnerpartys ließ er Knoblauch regelmäßig servieren.

König Charles III genießt einen Dram bei den Mey Highland Games in John O'Groats
Getty Images
König Charles III genießt einen Dram bei den Mey Highland Games in John O'Groats
Queen Elizabeth II und Prinz Charles, britische Royals
Getty Images
Queen Elizabeth II und Prinz Charles, britische Royals
Besuch von Queen Elizabeth II und Prinz Philip in der Guinness Storehouse Gravity Bar in Dublin, 2011
Getty Images
Besuch von Queen Elizabeth II und Prinz Philip in der Guinness Storehouse Gravity Bar in Dublin, 2011
Könnt ihr verstehen, dass Charles die royale Austern-Regel einfach ignorierte?