Kate wird doch keine Vermittlerin zwischen William und Harry

Kate wird doch keine Vermittlerin zwischen William und Harry

- Yasmin Keller
Lesezeit: 3 min
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Im anhaltenden Bruderzwist von Prinz William (44) und Prinz Harry (42) wird Prinzessin Kate (44) offenbar doch keine vermittelnde Rolle einnehmen. Davon geht zumindest der Royaljournalist Omid Scobie aus, der sich in der Dokumentation "Harry & Meghan: Die Rückkehr des Prinzen" von ABC News Studios zum anhaltenden Zerwürfnis der beiden Prinzen äußert. Anlass ist der temporäre Umzug von Harry und Herzogin Meghan (45) nach Großbritannien. Immer wieder war in der Vergangenheit spekuliert worden, die Frau von William könne die Eiszeit zwischen den Söhnen von König Charles III. (77) und Prinzessin Diana (†36) beenden. "Es wird immer wieder darüber gesprochen, dass Kate möglicherweise die Friedensstifterin sein könnte, diejenige, die die beiden Brüder wieder zusammenbringen könnte", erklärt Omid in der Doku, wie die Daily Mail ihn zitiert. Seine Einschätzung fällt jedoch deutlich aus: "Wenn ich in all den Jahren, in denen ich über sie berichtet habe, eines gelernt habe, dann, dass Kate sehr wenig mit der Beziehung zwischen den Brüdern zu tun hat."

Wie der Prinz und die Prinzessin von Wales hinter den Palastmauern mit dem Thema umgehen, schildert in derselben Dokumentation People-Royalredakteurin Erin Hill. Das Paar setze auf eine altbewährte royale Strategie: "Ruhe bewahren, weitermachen, die Arbeit erledigen." Die Sussexes stünden für die beiden derzeit schlicht nicht oben auf der Prioritätenliste – stattdessen richte sich ihr Blick auf die Zukunft der Monarchie und die eigenen Aufgaben. Autor Russell Myers erklärte gegenüber People, Charles und William seien sich "vollkommen einig, dass die Sussexes die königliche Familie nicht repräsentieren". Vater und Sohn seien in diesem Punkt "ohne jeden Zweifel [...] auf einer Linie". Ganz anders bewertet Omid hingegen das Verhältnis zwischen dem König und seinem Sohn: Die enorme Distanz zwischen den beiden sei überbrückt worden, inzwischen sei wieder "Wärme" spürbar.

Ganz ungetrübt scheint die neue Annäherung zwischen Harry und Charles allerdings doch nicht zu verlaufen. Zuletzt hatte es Berichte über einen erneuten Streit gegeben. Nach der Rückkehr des Prinzen mit seiner Familie nach Großbritannien sollen Vater und Sohn zunächst etwa im wöchentlichen Rhythmus telefoniert haben. Themen seien dabei vor allem Archie und Lilibet sowie mögliche Treffen der Enkelkinder mit ihrem Großvater gewesen. Zu einem persönlichen Wiedersehen kam es demnach damals noch nicht – nach einem angeblich hitzigen Telefonat sei die direkte Kommunikation laut Woman's Day zwischenzeitlich wieder über eine dritte Person gelaufen. William und Kate konzentrieren sich derweil auf ihr eigenes Familienleben mit ihren Kindern Prinz George (13), Prinzessin Charlotte (11) und Prinz Louis (8). Royal-Kommentatorin Kinsey Schofield verwies gegenüber Page Six vor allem auf Georges neuen Lebensabschnitt am Eton College und auf Williams Verantwortung als Thronfolger.

2017: Prinzessin Kate, damals Duchess of Cambridge, Prinz William und Prinz Harry gehen mit Regenschirmen im Sunken Garden des Kensington Palace, der
Getty Images
2017: Prinzessin Kate, damals Duchess of Cambridge, Prinz William und Prinz Harry gehen mit Regenschirmen im Sunken Garden des Kensington Palace, der
Prinz Harry, Prinzessin Kate und Prinz William im Februar 2017
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Prinz Harry, Prinzessin Kate und Prinz William im Februar 2017
Prinz William, Herzogin Kate, Herzogin Meghan und Prinz Harry im März 2018
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Prinz William, Herzogin Kate, Herzogin Meghan und Prinz Harry im März 2018
Wie findet ihr Kates Entscheidung, sich aus dem Streit zwischen Prinz William und Prinz Harry herauszuhalten?