Prinz Frédéric mit 38.000-Euro-Wiesn-Rechnung sitzengelassen
Prinz Frédéric mit 38.000-Euro-Wiesn-Rechnung sitzengelassenGetty ImagesZur Bildergalerie

Prinz Frédéric mit 38.000-Euro-Wiesn-Rechnung sitzengelassen

- Carina Bukenberger
Lesezeit: 3 min
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Das diesjährige Oktoberfest dürfte Frédéric Prinz von Anhalt (83) noch lange in Erinnerung bleiben – vor allem wegen der saftigen Rechnung, die er am Ende des Finalabends zu begleichen hatte. In Käfers Wiesn-Schänke in München erlebte der Realitystar nach eigener Darstellung eine Champagnernacht, die ihn am Ende rund 38.000 Euro kostete. Wie er nun der Münchner Abendzeitung schildert, sei er mit einer Gruppe Bekannter aus Hollywood und Beverly Hills beisammengesessen. Statt zum klassischen Bier habe er zunächst zu einem Gläschen Champagner gegriffen und letztlich ungebremst mitgefeiert – bis die übrigen Gäste plötzlich spurlos verschwanden, als es ans Bezahlen ging. Über seinen Zustand nach zahlreichen Gläsern des edlen Schaumweins macht der Prinz im Interview keinen Hehl. "Ich war total besoffen", gibt er unumwunden zu. Dass sich seine Version der Geschehnisse deshalb nicht in Gänze nachvollziehen lässt, liegt auf der Hand – die Erinnerungslücken räumt er selbst ein.

Später habe ihn jemand in den Bayerischen Hof gebracht und ihn dort vollständig bekleidet auf sein Hotelbett gelegt. Wer sich hier so liebevoll um ihn kümmerte, weiß offenbar nicht einmal Frédéric selbst. In einer Sache ist er sich jedoch sicher: Die Bekannten hätten seine American Express Centurion Card bemerkt – die sogenannte schwarze Karte – und sich aus dem Staub gemacht, als die Kellnerin mit der Rechnung an den Tisch kam. "So nehme ich das wahr", erklärte er und stellte klar: "Ich bin doch kein Säufer und trinke für 38.000 Euro." Bezahlt habe er die horrende Summe trotzdem ohne Murren, weil er mit der Bedienung nicht habe streiten wollen. Über seine verschwundenen Begleiter schimpfte Frédéric hingegen unverhohlen: "Diese Schweinepriester!" Wegen der ungewöhnlich hohen Abbuchung schlug letztlich sogar das Kreditkartenunternehmen des 83-Jährigen Alarm und hakte telefonisch bei ihm nach, ob die schwarze Luxuskarte womöglich gestohlen worden sei.

Dass in Käfers Wiesn-Schänke bei entsprechendem Konsum schnell astronomische Summen erreicht werden können, ist dabei keine Überraschung: Großflaschen Champagner schlagen dort schnell mit rund 5.500 Euro zu Buche, während Kaviar mit 1.850 Euro laut TZ als teuerstes Gericht der diesjährigen Wiesn galt. Frédéric ist als Adoptivprinz, schillernder Unternehmer und Teilnehmer von Realityshows wie Kampf der Realitystars für seine kompromisslose und direkte Art bekannt. Beim teuren Oktoberfestbesuch richtete sich sein Ärger jedoch ausschließlich gegen die flüchtigen Bekannten, die ihn völlig ohne Skrupel auf der saftigen Rechnung sitzen ließen. Die unbeteiligte Kellnerin wollte der Prinz bewusst aus dem Konflikt heraushalten und beglich die horrende Zeche daher ohne jede Diskussion: : "Die arme Frau kann ja nichts dafür."

Prinz Frédéric von Anhalt
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Prinz Frédéric von Anhalt
Frédéric von Anhalt, Oktoberfest 2024
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Frédéric von Anhalt, Oktoberfest 2024
Zsa Zsa Gabor und Frédéric von Anhalt, 1989
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Zsa Zsa Gabor und Frédéric von Anhalt, 1989
Glaubt ihr Frédérics Bericht von der plötzlich verschwundenen Hollywoodclique?