Detlef D! Soost war einst wegen Steuerschulden im Gefängnis

Detlef D! Soost war einst wegen Steuerschulden im Gefängnis

- Yasmin Keller
Lesezeit: 2 min
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Detlef D! Soost (56) blickt auf eine Zeit zurück, in der von Ruhm und Reichtum noch keine Spur war. In einer neuen Folge von Barbara Schönebergers (52) Podcast "Mit den Waffeln einer Frau" erzählt der Tänzer, dass er vor seinem Durchbruch als TV-Star sogar hinter Gittern saß. Der Grund waren Steuerschulden in Höhe von 2.700 D-Mark. Dafür sollte er eigentlich 33 Tage in einer Berliner Haftanstalt verbringen. Doch daraus wurde nichts: Eine gute Freundin namens Franka nahm kurzerhand einen Bankkredit auf und löste ihn noch am selben Tag aus. Gegen 19 Uhr durfte Detlef das Gefängnis nach nur einem Tag wieder verlassen. Für ihn war diese kurze Erfahrung dennoch prägend – er bezeichnet sie heute als "Gamechanger". Erst dieser Tag habe ihm den entscheidenden Anstoß gegeben, seine Schulden endlich konsequent in Angriff zu nehmen.

Angehäuft hatte sich der Schuldenberg nach dem Fall der Berliner Mauer. Nicht bezahlte Mieten und unüberlegte Ratenkäufe summierten sich bei verschiedenen Gläubigern auf rund 65.000 D-Mark (heute umgerechnet knapp 70.142 Euro). "Dann werden der Berg und die Last immer größer. Und irgendwann darfst du dich wirklich dazu entscheiden, einfach vorwärtszugehen. Und das habe ich dann gemacht, nachdem ich wegen meiner Schulden einen Tag im Gefängnis war", schildert der Choreograf im Gespräch mit Barbara. Gemeinsam mit einem Mentor griff er anschließend zum Telefon und rief jeden einzelnen Gläubiger an. Stück für Stück handelte er Ratenzahlungen aus. Die verbliebenen rund 62.000 D-Mark arbeitete er nach eigener Aussage mit Tanzjobs ab.

Der mühsame finanzielle Neustart legte später den Grundstein für Detlefs TV-Karriere. Doch auch der Erfolg brachte persönliche Herausforderungen mit sich, wie er im Podcast einräumt. Während seiner Zeit bei "Popstars in Las Vegas" habe er zeitweise überheblich auf neue Kollegen reagiert – aus Angst, neben Prominenten wie Sido (45) an Bedeutung zu verlieren. "Ich nenne das heute die Arroganz der Unsicherheit. Da war ich wirklich arschlochmäßig", gesteht er. Erst klare Worte seiner Managerin Petra Maus und von TV-Chef Daniel Rosemann (46) hätten ihn damals wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht.

Detlef Soos im Juli 2025
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Instagram / barbara.schoeneberger
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