

Ex-Bachelorette Adela rechnet mit der Reality-TV-Bubble ab
Adela Smajic (33) gewährt einen ernüchternden Einblick hinter die Kulissen der Reality-TV-Welt. Gegenüber Blick berichtet die Schweizer Ex-Bachelorette, dass einige Paare ihre öffentliche Liebesgeschichte nach dem Ende einer Sendung offenbar gezielt verlängert haben sollen. Dabei sei sogar vereinbart worden, wie lange sie vor den Kameras und in den sozialen Medien noch als Paar auftreten. "Ich habe auch mitbekommen, dass sich Paare abgesprochen haben, wie lange sie nach einer Show offiziell zusammenbleiben, um den Hype noch drei oder sechs Monate mitzunehmen", enthüllt Adela. Auf diese Weise hätten die Beteiligten die zusätzliche Aufmerksamkeit rund um ihre TV-Romanze weiter für sich genutzt. Für die Baslerin zeigt das, wie wenig manche vermeintlich echten Geschichten mit der Wirklichkeit zu tun haben können. Ihr Fazit über solche arrangierten Liebes-Pakte fällt daher deutlich aus: "Diese Reality-TV-Bubble ist vieles, aber definitiv nicht immer real."
Auslöser für Adelas Abrechnung ist der öffentliche Streit zwischen Schauspieler Eric Stehfest (37) und Realitystar Franziska Temme (31). Eric behauptet, die Liaison mit Franziska sei von beiden Seiten inszeniert worden, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und gemeinsame Projekte anzustoßen. Franziska widerspricht dieser Darstellung entschieden. Adela erklärt dazu, dass in Realityformaten immer wieder bestimmte Rollen und Erzählmuster auftauchen. Dazu zählten etwa der Stressmacher, das naive Dummchen, die große Liebesgeschichte oder eine dramatische On-off-Beziehung. Einen ausdrücklichen Vorschlag, selbst eine Romanze nur für die Öffentlichkeit zu spielen, habe sie allerdings nie erhalten. "So einen konkreten Pakt gab es bei mir nicht – und ich hätte mich darauf auch nicht eingelassen", stellt sie klar. Eric begründet die von ihm geschilderte Täuschung mit finanzieller Not. Einen solchen Druck habe Adela nach eigener Aussage nicht verspürt: Für sie sei Reality-TV stets nur ein Nebenjob gewesen und habe nie ihre Existenzgrundlage dargestellt.
Bei ihren eigenen Fernsehauftritten setzte Adela deshalb klare Grenzen. Besonders entscheidend war für sie, wie sie in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. "Mir war mein Image immer extrem wichtig", betont die ehemalige Rosenverteilerin. Inzwischen hat sie sich weitgehend von der Reality-TV-Szene entfernt. Auch als Zuschauerin verfolgt sie die entsprechenden Shows nicht mehr. "Ich schaue gar kein Reality-TV. Ich glaube, diese Distanz hilft mir", erklärt Adela. Dadurch hält sie sich nicht nur von den Sendungen, sondern auch von den inszenierten Konflikten und Liebesgeschichten der Branche fern. Wie groß ihre Entfremdung inzwischen ist, verdeutlicht sie mit einem scherzhaften Vergleich: "Manchmal finde ich Fantasy-Filme ehrlich gesagt noch realitätsgetreuer als Reality-TV", erklärt sie und unterstreicht damit noch einmal ihre kritische Sicht auf die Branche.









