Königin Margrethe findet nach Sorgen neuen Grund zur Freude
Königin Margrethe (86) ist Ende September 2026 mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet worden. Das dänische Magazin Alt for damerne feiert seinen 80. Geburtstag und nutzte die Gelegenheit, der früheren Monarchin bei einer Zeremonie eine Ehrung zu überreichen. Laut Billedbladet würdigt die Redaktion damit, was Margrethe für mehrere Generationen bedeutet. Sie sei "seit mehr als 50 Jahren ein Vorbild für Mädchen und Frauen", lautet die Begründung. Besonders stimmig wirkt die Form der Trophäe: Es ist ein besticktes Kunstwerk. Nach schweren Monaten ist das für die 86-Jährige ein willkommener Lichtblick.
Margrethe hatte zuletzt gesundheitliche Sorgen und musste zwischendurch im Krankenhaus behandelt werden. Die Ärzte stellten Anfang September eine neue Blutansammlung im Hüftbereich fest. Zudem litt die Ex-Monarchin an einer Dehydrierung. Dann erschütterten sie binnen kurzer Zeit zwei Todesfälle: Im August 2026 starb König Harald von Norwegen (†89), ihr Verwandter und langjähriger Wegbegleiter. Wenig später folgte seine Schwester, Prinzessin Astrid (†94). Für Margrethe bedeutete das eine Phase, in der Trauer und Sorge um die eigene Gesundheit zusammenkamen. Umso wertvoller erscheint der Ehrenpreis, der der 86-Jährigen nun wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Dabei war das Jahr nicht nur von Rückschlägen geprägt: Schon im Frühjahr gab es Anlässe zum Feiern, etwa die Reise nach Stockholm zum 80. Geburtstag ihres Cousins König Carl Gustaf (80) sowie den Schulabschluss ihrer Enkelin Prinzessin Isabella (19) im Kreis der Familie.
Seit Januar 2024 ist Margrethe nicht mehr auf dem Thron, 2026 ist also bereits das dritte Jahr ihres Ruhestands. Von der Bildfläche verschwunden ist sie dennoch nicht: Bei ausgewählten Familienfeiern und öffentlichen Terminen, die ihr am Herzen liegen, zeigt sich die Dänin weiterhin. Ihr Alltag ist zudem seit Langem von der Kunst geprägt. Margrethe entwirft und gestaltet selbst, mehrere Bücher hat sie mit eigenen Illustrationen versehen, und ihre Arbeiten waren immer wieder in der Öffentlichkeit zu sehen.






















