Nicki Minajs Anwälte wollen nicht mehr für sie kämpfen

Nicki Minajs Anwälte wollen nicht mehr für sie kämpfen

- Anita Ehlert
Lesezeit: 2 min
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Nicki Minaj (43) muss sich in einem laufenden Rechtsstreit womöglich bald nach neuem juristischen Beistand umsehen. Laut neuen Gerichtsunterlagen, die TMZ vorliegen, will die Kanzlei Kurzman Eisenberg Corbin & Lever die Rapperin und ihre Firma Pink Friday Productions künftig nicht mehr vertreten. Als Grund führen die Juristen eine zusammengebrochene Kommunikation mit Nicki an. Außerdem gebe es "unüberbrückbare Differenzen" bei der "Durchführung der Vertretung". Unter diesen Umständen sehe sich die Kanzlei nicht mehr dazu in der Lage, weiter für die Musikerin zu arbeiten. In dem Verfahren geht es um viel Geld: Die Firma 24/7 Productions fordert von der Musikerin und ihrem Unternehmen mehr als 200.000 US-Dollar zurück – rund 178.000 Euro. Die Summe steht im Zusammenhang mit Ausgaben für Nickis Tour "Pink Friday 2". Ob sich der mögliche Rückzug ihrer Anwälte auf den weiteren Ablauf des Verfahrens auswirken könnte, geht aus den Unterlagen nicht hervor.

Offenbar ist es schon schwierig, Nicki überhaupt über den geplanten Rückzug ihrer Anwälte zu informieren. Die Kanzlei soll bereits Schritte eingeleitet haben, um der Rapperin die entsprechenden Unterlagen zustellen zu lassen. Doch bereits die Zustellung der entsprechenden Unterlagen wurde zur Hürde. Ein damit beauftragter Zusteller suchte laut TMZ das Gebäude auf, in dem Nicki ein Penthouse im Wert von rund neun Millionen Euro bewohnt. Weit kam er dort allerdings nicht: Der Concierge habe ihm mitgeteilt, dass Nicki nicht zu Hause sei, ihr Ehemann dagegen schon. Der Angestellte soll außerdem angegeben haben, das Paar habe die "Tendenz, nicht ans Telefon zu gehen". Ob das Gericht dem Antrag der Juristen stattgibt und sie sich tatsächlich aus dem Verfahren zurückziehen dürfen, geht aus dem Bericht von TMZ nicht hervor.

Während es mit ihren Anwälten offenbar kaum Kontakt gibt, setzt Nicki bei der Kommunikation mit ihren Fans verstärkt auf X. Auf der Plattform bietet die Rapperin seit einigen Monaten kostenpflichtige Exklusivinhalte an. Das Abonnement kostet rund sechs Euro pro Monat und soll ihren Unterstützern zusätzliche Einblicke bieten. Dabei versprach die Musikerin ein breit gefächertes Programm: Zu den Inhalten sollten unter anderem Spaß, tiefere Gedanken, Lernen und persönliche Weiterentwicklung gehören. Sogar verbale Rants kündigte die Musikerin für den geschlossenen Bereich an. Damit macht Nicki jene direkten und ungefilterten Botschaften zu einem Teil ihres Bezahlangebots, mit denen sie auch bei ihren öffentlichen Auftritten im Netz regelmäßig in Erscheinung tritt.

Nicki Minaj besucht den Charity Day 2026 des Cantor Fitzgerald Relief Fund in New York
Getty Images
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Nicki Minaj im September 2023
Getty Images
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Nicki Minaj, Rapperin
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