Brad Pitt war am Set von "Heart of the Beast" am Limit

Brad Pitt war am Set von "Heart of the Beast" am Limit

- Patricia Schlösser-Christ
Lesezeit: 3 min
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Für den Survivalthriller "Heart of the Beast" hat Brad Pitt (62) körperlich alles gegeben. In der abgelegenen Wildnis Neuseelands musste der Schauspieler immer wieder in eiskaltes Wasser steigen und sogar in einem umgedrehten Flugzeugwrack ausharren. Wie Brad gegenüber LADbible schilderte, waren er und ein großer Teil des Teams an manchen Drehtagen vom Anfang bis zum Ende komplett nass. Sein Fazit zu der Kälte, der dauernden Nässe und dem fehlenden Komfort fiel entsprechend schonungslos aus: "Es war unterkühlend, es war miserabel." Die Arbeit sei "eiskalt" und alles andere als angenehm gewesen. Trotzdem betonte er, sich ganz bewusst auf die Strapazen eingelassen zu haben – schließlich liebe er Survivalfilme. Auf Komfort musste er am Set dementsprechend weitgehend verzichten.

In "Heart of the Beast" spielt Brad den ehemaligen US-Spezialsoldaten James Belmont. Gemeinsam mit seinem Hund Odin kämpft dieser in der Wildnis ums Überleben. Beide Figuren sind von einer posttraumatischen Belastungsstörung gezeichnet. Die Liste der Gefahren ist lang: Ein Flugzeugabsturz, Angriffe von Wölfen und Bären, drohendes Ertrinken, Unterkühlung, Hunger und schwere Verletzungen setzen den beiden zu. Wie hart die Dreharbeiten waren, zeigt etwa eine Unterwasserszene, für die Brad selbst in ein umgedrehtes Flugzeugwrack kletterte und dabei überraschend lange die Luft anhielt. Einen Teil der besonders aufwendigen körperlichen Arbeit übernahm Stuntman Joel Abadal. Regisseur David Ayer (58) zeigte sich von Brads Einsatz dennoch beeindruckt: Selbst während neue Einstellungen vorbereitet wurden, habe der Schauspieler kalt, nass und erschöpft am Set ausgeharrt. David zufolge ging Brad zudem besonders akribisch bei seinen Szenen vor. Er habe sogar das Hinken von James an den jeweiligen Zeitpunkt der Handlung angepasst und dessen körperlichen Abbau während des gesamten Drehs präzise im Blick behalten. Laut Brad halfen zudem Kostüm und Make-up entscheidend dabei, den fortschreitenden körperlichen Verfall seiner Figur über Kleidung und Wunden sichtbar zu machen.

Neben "Heart of the Beast" steht für Brad schon das nächste große Projekt an. Nach mehr als zehn Jahren soll er zur Zombiesaga "World War Z 2" zurückkehren. Paramount hat Brad für die geplante Fortsetzung verpflichtet. Dabei wird er nicht nur erneut vor der Kamera stehen, sondern auch hinter den Kulissen Verantwortung übernehmen. Gemeinsam mit Dede Gardner und Jeremy Kleiner soll der Schauspieler den Film über Plan B Entertainment produzieren. Die Regie übernimmt der deutsche Filmemacher Edward Berger, das Drehbuch stammt von Dennis Kelly. Weitere Details zur Handlung hält das Studio bislang unter Verschluss. Auch einen konkreten Zeitplan gibt es derzeit nicht: Weder der Beginn der Dreharbeiten noch ein möglicher Kinostart von "World War Z 2" wurden bisher bekannt gegeben. Der erste Teil der Zombiesaga war 2013 erschienen – damals schlüpfte Brad in die Rolle des ehemaligen UN-Ermittlers Gerry Lane, der weltweit nach dem Ursprung einer Zombieepidemie sucht.

Brad Pitt, Filmstar
Imago
Brad Pitt, Filmstar
Brad Pitt bei der Premiere von "F1" in London im Juni 2025
Getty Images
Brad Pitt bei der Premiere von "F1" in London im Juni 2025
Brad Pitt bei der Weltpremiere von "F1" am Times Square in New York
Getty Images
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