Enthüllungsbuch von Dianas Bruder: Prinz William ist wütend

Enthüllungsbuch von Dianas Bruder: Prinz William ist wütend

- Melina Becker
Lesezeit: 3 min
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Im britischen Königshaus hängt der Haussegen offenbar schief: Zwischen Prinz William (44) und seinem Onkel Charles Spencer (62) soll es gewaltig kriseln. Auslöser für die Spannungen ist dessen neues Buch "Swan Song: My Sister, Diana", das im September 2026 auf den Markt kam. In dem Werk beleuchtet der Earl das Leben seiner verstorbenen Schwester Prinzessin Diana (†36) sowie ihre Ehe mit dem damaligen Prinzen Charles (77). Ein Insider verriet dem Closer Magazine, dass der Thronfolger seinem Onkel diese Veröffentlichung "niemals verzeihen" werde – vor allem, weil die Enthüllungen König Charles III. belasten. William sei zutiefst besorgt, dass der öffentliche Wirbel und die Bloßstellung der Gesundheit seines an Krebs erkrankten Vaters massiv schaden könnten. In den Memoiren zeichnet Charles Spencer aus seiner Sicht ein kritisches Bild des heutigen Königs und erhebt einige brisante Vorwürfe gegen ihn. Für den Prinzen von Wales soll damit eine Grenze überschritten worden sein.

Der Insider bezeichnet das Werk als "das absolut Letzte, was der König gerade braucht". Der Monarch, dessen Krebserkrankung 2024 öffentlich wurde, müsse sein Leben so stressfrei wie möglich gestalten. Das Buch habe seinen Blutdruck angeblich "in die Höhe schnellen" lassen. Charles Spencer erhebt schwere Vorwürfe und behauptet unter anderem, König Charles III. habe nach Dianas Tod im August 1997 geäußert, die Öffentlichkeit werde seine Ex-Frau bald vergessen. Darüber hinaus führt der Earl an, der heutige Monarch sei damals angeblich in seinen Kammerdiener verliebt gewesen. Der Buckingham-Palast meldete sich daraufhin ungewöhnlicherweise selbst zu Wort: "Obwohl wir Bücher grundsätzlich nicht kommentieren, ist sich Seine Majestät bewusst, dass der Schmerz brüderlicher Trauer die Vernunft trüben, das Urteilsvermögen beeinträchtigen und Erinnerungen auf eine Weise färben kann, die andere selbst viele Jahre nach einem solchen Verlust nicht erkennen."

Charles Spencer selbst hatte schon vor der Veröffentlichung erklärt, worum es ihm mit dem Buch gehe: Er wolle die Wahrheit über seine Schwester aus seiner eigenen Perspektive erzählen. "Ich möchte für Diana sprechen und dies auf eine offen positive Weise tun", betonte er in einem Statement. Dianas Söhne Prinz William und Prinz Harry (42) habe er nach eigener Aussage "genau zur gleichen Zeit" über die geplanten Memoiren informiert. Im Gespräch mit People stellte der Autor klar, dass Harry dem Projekt positiv gegenüberstand. Der Prinz sei mit dem Vorhaben "vollkommen einverstanden" gewesen und habe sich lediglich erkundigt, ob die Biografie unangenehme Details über ihn enthalte. Sein Onkel, der das Königshaus nach eigener Aussage mit weiteren Details belasten könnte, beruhigte ihn mit den Worten: "Das tut es nicht." Laut dem Earl hätten sich beide Neffen primär dafür interessiert, welchen Zeitraum das Werk abdecke. Da der Fokus auf der Vergangenheit liegt, endet die Geschichte im Grunde mit Dianas tragischem Unfalltod im Jahr 1997.

Bei der London Tech Week 2026: Prince William, Prince of Wales, beim Besuch einer Session im Olympia Exhibition Centre
Getty Images
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Charles Spencer im Mai 2024
Getty Images
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König Charles III genießt einen Dram bei den Mey Highland Games in John O'Groats
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