

Das wurde aus "Für alle Fälle Stefanie"-Claudia Schmutzler
Millionen Zuschauer kennen Claudia Schmutzler (60) noch als Stephanie Wild aus "Für alle Fälle Stefanie". Am 19. September feierte die Schauspielerin ihren 60. Geburtstag – und vor der Kamera zu stehen, ist heute längst nicht mehr ihr einziger Lebensinhalt. Joyn zufolge arbeitet Claudia in Berlin inzwischen auch als Coach für Persönlichkeitsentwicklung und Körpersprache. Einen besonderen Ausgleich hat sie zudem im Pole Dance gefunden. Zum ersten Mal probierte sie die Sportart mit 50 aus, nachdem sie eine Trainingsstunde zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte. Daraus wurde eine Leidenschaft, der sie bis heute nachgeht.
Im "Riverboat" erzählte Claudia 2023, dass ihr der Pole Dance nach einer persönlichen Krise dabei geholfen habe, wieder Vertrauen in ihren Körper und sich selbst zu gewinnen. Eine berufliche Auszeit von der Schauspielerei nutzte sie außerdem, um sich intensiver mit Coaching zu beschäftigen und sich damit ein zweites Standbein aufzubauen. Auch für ihre Kollegen setzt sich die Schauspielerin ein: Seit 2021 gehört sie dem Stiftungsbeirat der IVQS-Stiftung an, die sich gegen Altersarmut in der Schauspielbranche engagiert. Claudia sprach in der Vergangenheit zudem offen über die schwierige Rollenlage für Frauen zwischen 45 und 65 Jahren.
Dabei blickt die heute 60-Jährige selbst auf eine lange TV-Karriere zurück. Ihren Durchbruch feierte Claudia 1991 als Jacqueline Struutz in "Go Trabi Go". Ab 1996 wurde sie als Schwester Stephanie in "Für alle Fälle Stefanie" einem Millionenpublikum bekannt. Später gehörte sie zwölf Jahre lang als Katrin Börensen zum Ensemble von "SOKO Wismar" und spielte von 2019 bis 2020 die Astrid Richter in Rote Rosen. Auch in ihrer Familie wurde das Showtalent weitergegeben: Tochter Charley Ann Schmutzler (33) gewann 2014 die vierte Staffel von The Voice of Germany. Claudia selbst ist weiterhin als Schauspielerin aktiv, steht heute aber längst nicht mehr ausschließlich vor der Kamera.























