Netflix-Hit "The Beast in Me" kehrt mit Staffel zwei zurück

Netflix-Hit "The Beast in Me" kehrt mit Staffel zwei zurück

- Nurin Khalil
Lesezeit: 3 min
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Aus der geplanten Miniserie wird nun doch eine fortlaufende Geschichte: Netflix hat eine zweite Staffel des Thrillerhits "The Beast in Me" bestellt. Der Streamingdienst gab die Verlängerung jetzt bekannt, wie unter anderem Deadline und die Netflix-Plattform Tudum berichten. Claire Danes (47) schlüpft dabei erneut in die Rolle der Schriftstellerin Aggie Wiggs und ist außerdem wieder als Produzentin an Bord. Auch hinter den Kulissen bleibt vieles beim Alten: Howard Gordon und Daniel Pearle kehren zurück und verantworten die neuen Folgen gemeinsam als Showrunner. Die Entscheidung folgt auf einen außergewöhnlichen Erfolg der ersten Staffel. Dort endete das gefährliche Katz-und-Maus-Spiel zwischen Aggie und ihrem Nachbarn Nile Jarvis, gespielt von Matthew Rhys (51), mit dessen Ermordung im Gefängnis. Aggie stellte sich am Ende ihrer eigenen Verantwortung und veröffentlichte ihr Buch "The Beast in Me". Damit bleibt offen, wie es ohne ihren bisherigen Gegenspieler weitergehen soll – und ob Matthew trotz des Todes seiner Figur noch einmal auftauchen könnte.

Die Serie startete weltweit auf Platz eins der Netflix-Charts, schaffte es in 88 Ländern in die Top Ten und kam innerhalb von sieben Wochen auf 43 Millionen Aufrufe. Wann die neuen Episoden an den Start gehen, ist bislang noch nicht bekannt. Netflix hielt sich auch zu Handlungsdetails und weiteren Darstellern bisher bedeckt. Laut Deadline soll die Besetzung neuer Hauptrollen neben Claire aber schon weit fortgeschritten sein. Howard äußerte sich zur Fortsetzung mit den Worten: "Wir haben uns immer gesagt, dass wir nur dann eine zweite Staffel von 'The Beast in Me' machen würden, wenn wir eine Geschichte finden, die der ersten würdig ist – und ich freue mich sehr, sagen zu können, dass wir sie gefunden haben." Der Autor geht zudem eine exklusive kreative Partnerschaft mit Netflix ein. Zum Produzententeam zählen erneut auch Conan O'Brien (63) und Jodie Foster (63).

In der ersten Staffel stand nicht nur der Kriminalfall im Vordergrund. Auch Aggies Trauer um ihren kleinen Sohn spielte wiederkehrend eine ebenso wichtige Rolle wie ihre intensive und bedrohliche Verbindung zu Nile. Dieser wurde verdächtigt, für das Verschwinden seiner ersten Frau verantwortlich zu sein. Für die Schauspielerin war die tief in ihrer Trauer gefangene Mutter eine besonders fordernde Aufgabe. Im Gespräch bei "Actors on Actors" hatte Claire bereits davon erzählt, wie kräftezehrend extreme Verwandlungen und emotional schwierige Figuren für sie sind. Ihre Leistung brachte ihr eine Emmy-Nominierung ein, während Matthew den Emmy als bester Hauptdarsteller in einer Miniserie oder Anthologieserie gewann. Durch die Verlängerung ändert sich künftig auch die Einordnung des Formats: "The Beast in Me" läuft bei Preisverleihungen nicht mehr in der Miniserien-Sparte, sondern wird in den Drama-Kategorien geführt.

Claire Danes, Schauspielerin
Getty Images
Claire Danes, Schauspielerin
Claire Danes und Matthew Rhys in der Netflix-Serie "The Beast in Me" (2025)
Imago
Claire Danes und Matthew Rhys in der Netflix-Serie "The Beast in Me" (2025)
Matthew Rhys and Claire Danes bei der Premiere von "The Beast in Me", Hollywood 2025
Charley Gallay/Getty Images für Netflix
Matthew Rhys and Claire Danes bei der Premiere von "The Beast in Me", Hollywood 2025
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