Claire Danes: Extreme Verwandlungen für Rollen fordern sie
Schauspielerin Claire Danes (47) hat sich jetzt offen über extreme Verwandlungen für Filmrollen geäußert. In der CNN- und Variety-Reihe "Actors on Actors" sprach die 47-Jährige mit "Half Man"-Star Richard Gadd (37) über die Herausforderungen des Schauspiels. Dabei gab sie zu, dass sie solche Rollen zunächst eher ablehnt – am Ende aber genau die schwierigen Figuren als die lohnendsten empfindet. Der Anlass für den Auftritt war die Promotion ihrer neuen Netflix-Serie "The Beast in Me", in der sie eine Mutter spielt, die tief in Trauer versunken ist.
"Ich weiß nicht, ob es jemals notwendig war, mich auf so eine extreme Weise zu verwandeln", erklärte Claire gegenüber CNN und Variety. "Manche Rollen sind fremder als andere, und ich muss mich mit etwas mehr Strenge daran machen, sie zusammenzusetzen. Das sind letztendlich die lohnendsten – hohes Risiko, hohe Belohnung." Sie fügte hinzu: "Ich lehne sie anfangs ab und bin dann so dankbar und finde die größte Freiheit darin. Manchmal ist es ziemlich stressig, jemanden zu spielen, der einem sehr vertraut ist und mit dem man sich überschneidet." Ihr Gesprächspartner Richard berichtete seinerseits von einer drastischen Gewichtszunahme für seine Rolle in der HBO-Serie "Half Man": Für den Charakter Ruben legte er rund 41 Kilogramm zu. "Ich wollte, dass es real ist", erklärte er und beschrieb, wie er dadurch neben seinem Co-Star Jamie Bell (40) körperlich imposant wirkte.
Claire Danes gehört seit vielen Jahren zu den bekanntesten Schauspielerinnen Hollywoods und hat in ihrer Karriere immer wieder emotionale und komplexe Figuren übernommen. Mit "The Beast in Me" steht erneut eine Geschichte im Mittelpunkt, die stark von persönlichen Gefühlen und inneren Konflikten lebt. Besonders bekannt ist sie für ihre langjährige Hauptrolle in der Thrillerserie "Homeland", für die sie mehrfach mit dem Emmy ausgezeichnet wurde.










