Mandy Patinkin: Claire Danes verzauberte ihn bei "Homeland"
Mandy Patinkin (73) hat sich kürzlich im Interview mit Amy Poehler (54) an sein erstes Treffen mit seiner langjährigen Kollegin Claire Danes (46) erinnert, das 2011 während der Proben zur Serie "Homeland" stattfand. Claire las gerade eine Szene, als sie nach ihrer Darbietung scherzhaft sagte, es sei "das schlimmste Schmackting", das sie je abgeliefert habe. Mandy, der den Begriff "Schmackting" zum ersten Mal hörte, war sofort fasziniert und liebte diesen Moment. Das Kunstwort ist eine Eindeutschung des englischen "acting", also Schauspielern, kombiniert mit 'schmackig', beziehungsweise 'mit Schmackes'. Es findet Verwendung, wenn Emotionen aufgesetzt wirken oder die Darstellung ins Lächerliche übertrieben scheint.
In der Serie, die über acht Staffeln hinweg lief, spielten Claire und Mandy zentrale Rollen – sie als die CIA-Agentin Carrie Mathison und er als ihr Mentor Saul Berenson. Für Mandy stand schon bei ihrer ersten Begegnung fest: Er wollte, dass sie sich sowohl als Mensch als auch in den Rollen sicher und behütet fühlt. Während ihrer gemeinsamen Arbeit sei Claire für ihn unerschütterlich brillant gewesen. Auch zum Abschluss der Dreharbeiten 2020 gab es einen tief emotionalen Moment zwischen den beiden: „Dann fielen wir uns einfach in die Arme, fingen an zu zittern und zu weinen, und wir konnten uns ewig nicht mehr loslassen.“
Für Mandy ist die Zusammenarbeit mit Claire eine der intensivsten Erfahrungen seines Berufslebens. Rückblickend beschreibt er den Abschied von diesen Figuren als einen Moment, der ihn so sehr bewegte, dass er ihn mit dem ersten Blick auf seinen neugeborenen Sohn vergleicht. Die Chemie zwischen der dreifachen Mutter Claire und Mandy auf der Leinwand entsprach auch der gegenseitigen Anerkennung und Verbundenheit hinter den Kulissen. Mandy beschreibt sie als Vollblutprofi im Hinblick auf ihre Begabung und Professionalität – ein Kompliment, das zeigt, wie sehr er seine Kollegin auch abseits des Sets schätzt.







